"Kleines Püppchen, freches Püppchen..." Viele werden bei diesen Worten eine Melodie im Ohr haben und sich nostalgisch an ihre Kindheit erinnern: "Pinocchio" war eine jener Zeichentrickserien, die in den 80ern neben "Perrine" und "Nils Holgersson" die Nachmittage füllten. Nun plant das ZDF eine Neuauflage der Abenteuer der berühmten Holzpuppe. Dem "Pflegekind" des Schnitzers Gepetto soll nun in 3D-Animation die Nase wachsen, wenn es es mit der Wahrheit wieder einmal nicht so genau nimmt. Die 52 Folgen werden voraussichtlich ab 2021 bei KiKA und im Zweiten zu sehen sein.

Die Serie ist eine Zusammenarbeit des ZDF mit der italienischen RAI und der France Television. Es gab schon viele Verfilmungen des Klassikers von Carlo Collodi. Unter anderem entstand 1976 eine japanische Zeichentrickfassung, die im ZDF und auf ORF ausgestrahlt wurde.

In der 3D-Fassung, die nun entsteht, kommen neue Figuren hinzu. Demnach lebt Pinocchio mit seinem Schöpfer Gepetto am Rande eines verwunschenen Märchenwaldes. "Die Dorfbewohner sind bekannte Märchenfiguren wie Schneewittchen, der große böse Wolf oder der Lebkuchenmann. Mit deren Kindern ist der gutherzige Pinocchio befreundet", so die ZDF-Mitteilung. "Auch dabei sind Volpek und Korat, die Nachkommen der Antagonisten Fuchs und Katze aus Carlo Collodis Roman "Die Abenteuer von Pinocchio"."(apa)