Erst zum dritten Mal in 160 Jahren des Bestehens setzt die Tageszeitung des Vatikans, der "Osservatore Romano", den Druck aus - zumindest beinahe.  Druckereien und Zusteller könnten in der Epidemie ihre Dienste nämlich nicht sicherstellen, sagt der Herausgeber Andrea Monda. Für die Öffentlichkeit wird die Zeitung aber weiter online erscheinen.

Das Blatt hat nur eine Auflage von etwa 5000 Exemplaren, sein Einfluss geht darüber aber weit hinaus, da sie die Haltung des Vatikans zur internationalen Politik und Kirchenfragen wiedergibt. Zehn Exemplare sollen aber weiter gedruckt werden: Sie werden an Papst Franziskus, seinen Vorgänger Benedikt, einige hohe Würdenträger und das Archiv gehen. (red)