Der Robert-Hochner-Preis 2020 geht an Ulla Kramar-Schmid, Leiterin des Bereichs Investigative Recherche im Aktuellen Dienst beim ORF-Fernsehen. "Sie lässt sich nicht einschüchtern und zeigt bei ihrer Arbeit besonderes journalistisches Rückgrat. So werden vielschichtige Zusammenhänge für das Fernsehpublikum nachvollziehbar auf den Punkt gebracht", heißt es in der Begründung.

Ulla Kramar-Schmid sei eine ",Dolmetscherin', die das Metier der Beiträge, der Analyse, des Interviews und auch der umfassenden Dokumentation beherrscht", so die Jury.
 - © ORF
Ulla Kramar-Schmid sei eine ",Dolmetscherin', die das Metier der Beiträge, der Analyse, des Interviews und auch der umfassenden Dokumentation beherrscht", so die Jury.
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Sie werde zur "'Dolmetscherin', die das Metier der Beiträge, der Analyse, des Interviews und auch der umfassenden Dokumentation beherrscht". Gerade in Zeiten versuchter Message Control "mit wachsendem Inszenierungspersonal in den politischen Kabinetten und rückläufigen Kapazitäten in heimischen Redaktionen, hat die Arbeit investigativer Journalistinnen und Journalisten unverzichtbare Bedeutung erlangt. Ulla Kramar-Schmid nimmt hier eine Leuchtturmfunktion ein", erklärte die Jury laut einer Aussendung vom Freitag.

Der Hochner-Preis wird heuer zum 16. Mal vergeben. Die Prämierung erfolgt am 28. September durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Auslober ist die Journalistengewerkschaft, Sponsor der mit 7.500 Euro dotierten Auszeichnung der Verbund. (apa)