Martin Fleischhacker bleibt weitere drei Jahre Geschäftsführer der "Wiener Zeitung". Im Rahmen eines mehrstufigen Besetzungsprozesses habe er sich "als bester und geeignetster Kandidat" erwiesen, gab das Bundeskanzleramt bekannt. Kürzlich wurde auch der Vertrag von Chefredakteur Walter Hämmerle verlängert, jedoch nur bis Ende 2022. Nach Ankündigung der Abschaffung der Pflichtveröffentlichungen in gedruckter Form im Amtsblatt ab 2022 ist die Zukunft der Zeitung ungewiss.

Fleischhacker ist seit 2018 Geschäftsführer des Blattes, das zu 100 Prozent im Eigentum der Republik Österreich steht. "Wir danken Martin Fleischhacker für seine bisherige sehr professionelle und umsichtige Arbeit und sind davon überzeugt, in ihm auch weiterhin einen visionären und starken Partner für die neue strategische Ausrichtung der Wiener Zeitung zu haben", wurde Gerald Fleischmann, Kanzlerbeauftragter für Medien, am Donnerstag in einer Aussendung zitiert.

Innovationen für die Medienbranche

"Ich freue mich, die begonnene neue strategische Ausrichtung des Unternehmens weiterführen zu dürfen. Zum einen geht es um eine effiziente und moderne Weiterentwicklung der amtlichen Veröffentlichungen und zum anderen ist mir die Etablierung neuer strategischer Ansätze wichtig, bei denen vor allem Innovationen für die gesamte Medienbranche und den Standort Österreich im Vordergrund stehen", hieß es seitens von Fleischhacker. (apa)