• vom 19.03.2001, 00:00 Uhr

Medien

Update: 08.04.2005, 15:51 Uhr

Wiener Schmäh und multikulturelles Flair (morgen, 20.15 Uhr, ORF 1)

Serienstart "Dolce Vita & Co."




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  • Wiener Schmäh und multikulturelles Flair prägen vor allem die neue Fernsehserie des ORF, "Dolce Vita & Co.", die morgen in ORF 1 (20.15 Uhr) startet; mit vorerst zehn Folgen.

"Dolce Vita & Co." erzählt die Geschichte des Wiener Hausmanns Mario, dargestellt von Michael Niavarani, der auf der Suche nach neuen Herausforderungen die abgewirtschaftete Gastwirtschaft "Dolce Vita" von seinem Vater Hans (Kurt Sobotka) übernimmt und daraus wieder die florierende Trattoria macht, die sie zu Lebzeiten seiner Mutter einmal war. Und er stellt darüber hinaus auch gleich einen Catering-Betrieb auf die Beine.

Marios berufliche und private Probleme, das Personal des Lokals und die Familie sowie die Catering-Ereignisse sorgen für Turbulenz der Serienhandlung. Die desolaten Räumlichkeiten eines ehemaligen Lebensmittelgeschäfts in Wien-Alsergrund dienten als Hauptdrehort der neuen Komödienserie.


Die neue Serie kommt aus der Produktionswerkstatt der Wiener MR-TV-Film von Kurt Mrkwicka, die auch Publikumsrenner wie "Kaisermühlen Blues" oder "MA 2412" für den ORF herstellte.

Der ORF-TV-Unterhaltungschef, Edgar Böhm, ist optimistisch: "Unser Wunsch ist es, mit dieser Produktion an andere Serienerfolge anschließen zu können." Das Engagement des ORF bei Serien sei beträchtlich. Das Gesamtvolumen bei eigenproduzierten bzw. koproduzierten Serien belaufe sich auf insgesamt rund 275 Millionen Schilling. Dies betreffe neben "Dolce Vita" auch "Julia", "Schlosshotel Orth" und die österreichische Sitcom "MA 2412".

Die Musik zu "Dolce Vita & Co." kommt von Arthur Lauber und Manfred Schweng, der Titelsong wird von den Rounder Girls gesungen, die Österreich voriges Jahr beim "Eurovision Song Contest " vertreten haben.

Regie führten Erhard Riedlsperger und Claudia Jüptner. Die Drehbücher zur neuen ORF-Serie verfasste der ehemalige EAV-Drummer Anders Stenmo gemeinsam mit W. V. Fares.

In Folgenrollen sind unter anderen Roland Düringer, Klaus Eberhartinger, Beatrice Frey und Alfons Haider zu sehen sowie Georg Markus, Gerald Pichowetz, Herbert Prohaska, Viktoria Schubert, Erwin Steinhauer und Günter Tolar.



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2001-03-19 00:00:00
Letzte Änderung am 2005-04-08 15:51:00

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