Willy Puchner bei seiner Dankesrede. Foto: A. Pessenlehner
Willy Puchner bei seiner Dankesrede. Foto: A. Pessenlehner

Der in Mistelbach geborene und in Wien lebende Fotograf, Zeichner und Autor erhält diesen "Award" in erster Linie für seine Tätigkeit als redaktioneller Mitarbeiter der "Wiener Zeitung", für die Puchner in der Samstagbeilage "extra" seit vielen Jahren die Seite "galerie" betreut, worauf bildende Künstler und Fotografen mit ihren Werken präsentiert werden. "Seit vielen Jahren entdeckt Puchner Woche für Woche junge, oder auch ältere, aber oft zu wenig beachtete Talente und öffnet ihnen mit einer ganzen Seite die Tür zu einem breiten Publikum. Damit erweitert er den Horizont der Leser der Wiener Zeitung und unterstützt das Anliegen all jener Galerien, die sich bemühen, jenseits der Top 100 das gesamte Spektrum der österreichischen und internationalen Kunstszene abzudecken", begründete Hubert Thurnhofer, Vorsitzender der IG Galerien, die Entscheidung der Jury.

Willy Puchner hat als Künstler viele Gesichter: Er ist als Fotograf, Zeichner, Maler und Buchautor international hervorgetreten. Seine Fotos von den Plastik-Pinguinen Joe und Sally, mit denen er rund um die Welt reiste, machten ihn schon früh zum Inbegriff des globalen Künstlers. Und in und neben all diesen Funktionen ist er ein großer Vermittler und Kommunikator, weshalb der Titel "Kunstmediator" für ihn wie geschaffen scheint.