Der dritte Platz ging an den Schlagersänger Udo Wenders und Babsi Kainz, die aufgrund des schlechteren Jury- und Publikums-Votings nicht ins Tanz-Duell der besten zwei Paare kamen.

Nach dem Walzer wusste Claudia Reiterer, dass sie "Dancing Stars" gewinnen wird. "Ich hab es irgendwie gespürt, dabei hab ich vorher nie geglaubt, dass wir es überhaupt ins Finale schaffen", so Reiterer nach der Show. Aber auch Ramesh Nair fühlt sich als Gewinner der ORF-Tanzshow: "Für uns sind wir die Sieger, weil wir trotz des ganzen Gegenwindes so weit gekommen sind."

Obwohl Reiterer die Arbeit beim TV-Magazin "Konkret" "sehr viel Spaß macht", will sie flexibel bleiben - "es kommt aber auf das Angebot an". ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz war von der Wandlungsfähigkeit seiner Moderatorin begeistert. Sie habe den Zusehern in den vergangenen Monaten ein "ganz neues Gesicht gezeigt" - "von der harten Journalistin, die in 'Konkret' für die Rechte der Konsumenten kämpft, zur lebenslustigen Tänzerin".

Für Reiterer waren mit dem Finale von "Dancing Stars" auch die Grenzen ihrer physischen Belastbarkeit erreicht. Das tägliche Training sei "sehr anstrengend" gewesen, bereut hat sie die Teilnahme bei der Unterhaltungsshow jedoch nie. Das Tanzen sei "der beste Ausgleich" für die Arbeit in der ORF-Information gewesen.

Nach dem Ende der Show will die 40-jährige Reiterer erst einmal bei einem einwöchigen Urlaub mit der Familie ausspannen und freut sich aufs Ausschlafen. Nair freut sich am meisten darauf, dass er sich ab sofort die Brust nicht mehr für das Dekollete rasieren muss, verriet er.

Reiterer ist seit 1998 beim ORF tätig, wo sie das Konsumentenmagazin "Konkret" präsentiert und zum Moderatorenteam der "Pressestunde" gehört. Zuvor arbeitete sie bereits beim Wochenmagazin "Format" und bei der Sendung "Hohes Haus". Vor ihrer ORF-Karriere studierte sie Pädagogik mit der Fächerkombination Psychologie und Sozialmedizin in Graz.