• vom 04.11.2010, 18:45 Uhr

Medien

Update: 04.11.2010, 21:11 Uhr

Auszeichnungen für die Sender Ö1, FM4, Radio Orange und Salzburger Radiofabrik

Blinde, Sehende und junge Radiogedanken




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Von Anton Silhan / WZ Online

  • Der 13. Radiopreis der Erwachsenenbildung wurde am Donnerstag von einer aus Erwachsenenbildnern und Printjournalisten bestehenden Jury vergeben. In mehreren Sparten waren 19 Produktionen für die Preisvergabe nominiert - ausgewählt von einer Vorjury aus 106 Sendungen von elf Sendern.

Die Radiofabrik betont mit ihrem Namen und ihrem Logo die industrielle Medienproduktion.

Die Radiofabrik betont mit ihrem Namen und ihrem Logo die industrielle Medienproduktion. Die Radiofabrik betont mit ihrem Namen und ihrem Logo die industrielle Medienproduktion.

Die von der Arbeitsgemeinschaft der Bildungshäuser, dem Büchereiverband, dem Verband Österreichischer Volkshochschulen (dessen Büro Medienpreise auch die Preisveranstaltungen ausrichtet) sowie dem Wirtschaftsförderungsinstitut gestifteten Preise gehen an fünf Produktionen von Ö1 sowie je eine Sendung von FM4, Radio Orange und der Radiofabrik - Freier Rundfunk Salzburg.


"Musikviertelstunde" und "Afrika jetzt"

In der Sparte "Kultur" wurde mit dem Radiopreis Ina Zwerger für die Redaktionsleitung und Albert Hosp für die inhaltliche Gestaltung der "Radiokolleg"-Reihe "Musikviertelstunde" auf Ö1 ausgezeichnet. Beide Preisträger erhalten die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal.

In der Kategorie "Information" ist Georgia Schultze für die "Journal Panorama"-Sendung "Frauen als Ware" auf Ö1 die Preiträgerin. Die Reportage befasst sich mit dem weltweit "einträglichen" Geschäft des Menschenhandels. In Bereich "Bildung/Wissenschaft" wurde der an den gleichnamigen Erwachsenenbildner erinnernde Eduard-Ploier-Preis vergeben. Er geht an Ulrike Wüstenhagen als Projektleiterin für den akzentuierten Ö1-Schwerpunkt "Ke Nako - Afrika jetzt".

Kompaktes Wissen in den "Dimensionen"

Für Redaktionsleitung und Gestaltung eines Beitrags der Reihe "Im Sumpf" des ORF-Senders FM4 geht in der Sparte "Experimentelles/Interaktives" der Preis zum zweiten Mal an Thomas Edlinger und Fritz Ostermayer. Gleich bewertet wurde von der Jury die eindrückliche Produktion "Radiokunst von Blinden und Sehenden" der Radiofabrik - Freier Rundfunk Salzburg. Der Preis geht an das Gestalterteam der Sendung.

In der Sparte "Sendereihen" wurde für die Redaktionsleitung des seine Inhalte in kompakter Form vermittelnden Ö1-Wissenschaftsmagazins "Dimensionen" Franz Tomandl ausgezeichnet. Im Bereich "Kurzsendungen" wurde für die Redaktionsleitung von "Digital Leben" auf Ö1 der Preis Franz Zeller zugesprochen. Er erhält den Preis bereits zum zweiten Mal.

Wiener Radiobande

In der neu eingeführten Preis-Sparte "Kinder und Jugendliche" geht der Preis für den Beitrag "Jüdische Städte - Jüdische Geschichte" auf Radio Orange an die "Wiener Radiobande", Schülerinnen der Wiener Beth-Jakov-Schule, sowie an Evelyn Blumenau und Walter Kreuz von der Gruppe "gecko-art".

Die Überreichung der Radiopreise der Erwachsenenbildung 2010 findet am 27. Jänner um 18.30 Uhr im Wiener RadioKulturhaus statt.



Dokumenten Information
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Dokument erstellt am 2010-11-04 18:45:00
Letzte Änderung am 2010-11-04 21:11:00

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