• vom 04.11.2011, 17:02 Uhr

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"Facebook hat alles overruled"




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  • User suchen Rückversicherung in der Krise
  • Facebook verdrängt andere Netze vom Markt - 58 Prozent der User sind dabei.

Facebook dominiert.

Facebook dominiert.© dpa/Armin Weigel Facebook dominiert.© dpa/Armin Weigel

Wien. Die Nutzung von Social Media - allen voran Facebook - wächst rasant und unaufhaltsam. Seit Mitte 2011 verwendet jeder zweite Internetnutzer in Österreich regelmäßig Social Media - das ist eine Verdreifachung innerhalb von vier Jahren. Besonders deutlich ist das Wachstum von Facebook, das von 58 Prozent der heimischen Internetuser besucht wird - im Jahr 2008 hatten es gerade einmal acht Prozent benutzt. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Social Media Report 2011 hervor, der vom Marktforscher Integral erstellt wurde.


"Facebook hat alles overruled" und verdrängt andere Netzwerke wie StudiVZ, Xing und myspace.com von den Bildschirmen, sagt Judith Denkmayr von Digital Affairs. Facebook werde von Männern und Frauen in gleicherweise genutzt und ist vor allem bei den jungen Internetnutzern besonders beliebt. Von den 14- bis 19-Jährigen haben 78 Prozent schon einmal Facebook besucht, unter den 20- bis 29-Jährigen sind es sogar 82 Prozent.

Aber auch mehr als die Hälfte der 30- bis 50-Jährigen sind regelmäßige Besucher bei Facebook. Laut Bertram Barth von Integral habe Facebook in den letzten Jahren seinen Siegeszug auch in den "internetfernen" Bevölkerungsgruppen begonnen - so zeigen sich speziell bei den ab 50-jährigen Nutzern starke Wachstumsraten. Den Grund für das rasante Wachsen der Social Media und insbesondere von Facebook sieht Barth im Bedürfnis der Menschen nach kontinuierlicher Rückversicherung über ihr soziales Nahumfeld in Zeiten der Unsicherheit und Krise. Weiters verschmelze hier Kommunikation, Information, Unterhaltung und Alltagsorganisation. Während Social Media also aus dem Alltag der User nicht mehr wegzudenken sind, müssten auch die Marktteilnehmer hier ihren Platz finden, mahnt Denkmayr. Es gehe vor allem darum, Produkte und Dienstleistungen so relevant zu beschreiben, dass sie bei Facebook ankommen.

Die Fananzahl einer Seite sei dabei kein alleiniger Indikator für den Erfolg, so Denkmayr. Während eine große Fanzahl allenfalls aus Prestigegründen wichtig ist, sei ein qualitativer Fan, der sich durch verlinken oder "liken" einbringt, langfristig wertvoller.




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Dokument erstellt am 2011-11-04 17:08:07


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