• vom 07.07.2014, 16:10 Uhr

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Der digitale Ernstfall




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Von Andreas Lorenz-Meyer

  • Wenn das Handy verschwunden ist, schmerzt das aufgrund des Datenverlustes gleich doppelt.

Wenn einem das Handy abhanden kommt, gibt es zahlreiche Apps, die weiterhelfen.

Wenn einem das Handy abhanden kommt, gibt es zahlreiche Apps, die weiterhelfen.© corbis Wenn einem das Handy abhanden kommt, gibt es zahlreiche Apps, die weiterhelfen.© corbis

Wien. Lässt der Nutzer sein Handy in der U-Bahn liegen oder wird es ihm bei einem Popkonzert gestohlen, dann ärgert er sich gleich doppelt darüber. Nicht nur, dass das teure Gerät verloren gegangen ist. Auch die darauf gespeicherten Daten sind weg: Bilder, Videos, Kalenderdaten, SMS und so weiter. Daher ist es wichtig, rechtzeitig ein sogenanntes Back-up anzulegen, einer Sicherungskopie. Die Smartphone-Daten können zum Beispiel auf den Heimrechner überspielt werden. Bei einem Apple-Gerät greift der Nutzer auf iTunes zurück. Schließt er sein iPhone an den Rechner an, erstellt die Verwaltungs-Software automatisch ein Back-up, das auch in verschlüsselter Form angelegt werden kann.

Wer ein Samsung-Handy kauft, bekommt ein Programm namens Kies mitgeliefert. Dem wird nachgesagt, recht holprig zu funktionieren. Der Nutzer verbindet hier wieder das Smartphone mit dem PC und wählt aus, was genau er gesichert haben will, etwa die Multimedia-Dateien. Schließlich wird die Sicherungskopie hergestellt. Kies überträgt auch Back-ups von Nicht-Samsung-Geräten.


Alternativ zum PC eignet sich eine externe Festplatte zur Datenaufbewahrung. Die sollte über eine USB-3.0-Buchse verfügen. Damit werden die Daten viel schneller übertragen als mit USB 2.0. Hat der Nutzer einen Rechner mit dem alten Standard, klappt die Übertragung dennoch, denn USB 3.0 ist abwärtskompatibel.

Der Nutzer muss sich entscheiden, welche Größe die externe Festplatte haben soll. Da gibt es zum einen die 2,5-Zoll-Modelle. Hier läuft die Stromversorgung über das USB-Datenkabel. Die größeren und schwereren 3,5-Zoll-Modelle benötigen dagegen ein eigenes Netzteil. Allerdings bieten sie auch mehr Speicherplatz. Der geht inzwischen bis in den Terabyte-Bereich.

Zur Datensicherung taugen auch Cloud-Dienste wie Dropbox. Hier ist der Nutzer vor einem Back-up-Verlust durch eine defekte Festplatte auf seinem Rechner sicher. Allerdings ist nicht hundertprozentig garantiert, dass der Nutzer jederzeit auf seine Daten zugreifen kann. Rein theoretisch könnten technische Ausfälle oder Hackerangriff den Zugriff unmöglich machen. Oder der Anbieter geht insolvent und löst seine "Datenwolke" auf.

Auch Back-up-Apps organisieren die Aufbewahrung von Daten. Das kostenlose Titanium Back-up etwa kopiert, was auf dem Handy gespeichert ist, und spielt die Daten auf Wunsch wieder auf ein Gerät zurück. Allerdings verlangt die App sogenannte Root-Rechte, also spezielle Nutzerrechte. Diese werden bei MyPhoneExplorer nicht benötigt. Die App sichert Adressbücher, SMS, Fotos, Anruflisten oder Profileinstellungen.

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Schlagwörter

Medien, Daten, Sicherheit

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