- © Foto: BB Promotion, Nilz Böhme
© Foto: BB Promotion, Nilz Böhme

(maz) Es war im Jahr 1957, da feierte am Broadway ein Musical Premiere, das eine ganze Generation prägen sollte: Ob Leonard Bernstein, Jerome Robbins, Arthur Laurents und Stephen Sondheim mit dem Riesenerfolg ihrer "West Side Story" gerechnet hatten? Bis heute ist es jedenfalls die unangefochtene Nummer eins im US-Musiktheater. Und die Verfilmung aus dem Jahr 1962 gehört mit zehn Oscars (bei elf Nominierungen) zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten (genauso viele wie "Von Winde verweht" - nur "Ben Hur", "Titanic" und "Der Herr der Ringe" hatten einen Oscar mehr).

Von 14. bis 18. Dezember wird nun die Geschichte um Mambo, Jazz und eine tragische Liebe zwischen den Fronten verfeindeter Gangs auf der Bühne der Wiener Stadthalle gesungen und getanzt, und zwar auf Englisch mit deutschen Untertiteln. So kommen die Originalgags besser zur Geltung. Und auch die Choreografie ist die gleiche wie in der ursprünglichen Fassung, dafür hat Regisseur Joey McKneely gesorgt, der seinerzeit bei Robbins gelernt hat. Und Dirigent Conald Chan war einst in Bernsteins Meisterkurs. Beste Voraussetzungen also (Karten ab 50 Euro).