• vom 29.07.2017, 13:22 Uhr

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Update: 29.07.2017, 13:31 Uhr

Fotografie

"Eine Legende ist gestorben"




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Von WZ Online, APA, AFP

  • US-Fotopublizist John Morris starb im Alter von 100 Jahren.

Ein Schnappschuss von John Morris vor sieben Jahren.

Ein Schnappschuss von John Morris vor sieben Jahren.© By Photoeditorjgm, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14629847 Ein Schnappschuss von John Morris vor sieben Jahren.© By Photoeditorjgm, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14629847

New York. Der US-Fotopublizist John Morris ist tot. Er verstarb am Freitag im Alter von 100 Jahren in Paris.. Morris war lange in führender Position für die Agentur tätig. Als Fotoredakteur leitender US-Medien veröffentlichte er zahlreiche weltbekannte Fotografien vom Ende des Zweiten Weltkriegs und aus Vietnam. "Eine Legende ist gestorben", so der Verband World Press Photo.

"John Morris hat eine sehr wichtige Rolle in den ersten Jahren von Magnum gespielt", schrieb Direktor David Kogan auf der Webseite der 1947 gegründeten Agentur. Morris war ein Freund des Mitgründers und Fotografen Robert Capa und schloss sich der Agentur 1953 an. Er schickte die Mitarbeiter zu wichtigen Krisenherden rund um die Welt.

Von Capa stammen auch die weltberühmten Bilder der US-Landung in der Normandie 1944, die Morris für das Magazin "Life" bearbeitete. In den 60er-Jahren arbeitete er für die Zeitungen "Washington Post" und "New York Times" und setzte durch, dass es umstrittene Fotos aus Vietnam auf die Titelseiten schafften - darunter die Bilder eines nackten Mädchens, das schreiend nach einem Napalm-Angriff davonrennt und eines mutmaßlichen Vietcong-Kämpfers, der durch Kopfschuss getötet wird. Beide Fotos wurden mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.





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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-07-29 13:25:37
Letzte Änderung am 2017-07-29 13:31:28


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