• vom 22.09.2017, 16:09 Uhr

Medien


Medien

"Krone"-Verlag stellt sich neu auf




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Langjähriger Chef Wolfgang Altermann geht.

Frischer Wind für die "Krone". - © apa

Frischer Wind für die "Krone". © apa

Wien. Veränderungen in der offiziell immer noch von der Verlassenschaft nach Hans Dichand geführten "Krone" brauchen oft Anlaufzeit, nun ist es so weit: Der langjährige Geschäftsführer der "Kronen Zeitung", Wolfgang Altermann, geht mit Jahreswechsel in Pension. Das teilte die Zeitung mit. Seine Nachfolge tritt Gerhard Valeskini (51) an, bis vor rund einem Jahr Geschäftsführer bei der "Kleinen Zeitung". Er werde bereits mit Oktober in die "Krone Verlag GmbH" einsteigen und die Geschäftsführung mit Jänner 2018 übernehmen.

Der studierte Betriebswirt Valeskini war bis Ende September 2016 Geschäftsführer des nationalen Werbemarktes in der "Kleinen Zeitung" (Styria). Insgesamt 18 Jahre hatte er für die Zeitung gearbeitet, davor als Marketingleiter und Anzeigenleiter. Vor seinem Wechsel in die Medienbranche hatte er die Marken Gösser, Puntigamer und Reininghaus als Marketingleiter verantwortet. Seit seinem Abschied von der "Kleinen Zeitung" war er als selbständiger Markenconsulter tätig. "Krone"-Herausgeber Christoph Dichand zeigte sich erfreut über "einen erfahrenen Marken- und Medienmanager an Bord: Wir verstärken mit ihm unsere Anstrengungen, den Vorsprung der ,Krone‘ als führende Medienmarke in Österreich auszubauen." Valeskini wiederum freut sich über "den Ruf des mit Abstand größten privaten Medienunternehmens des Landes" als "reizvolle Aufgabe".


50 Jahre in der "Krone"
Altermann wird im Jänner 2018 76 Jahre alt. Er war einer der Vertreter der alten Garde, die bei der "Krone" weit über das Pensionsalter hinaus noch arbeiten. Er war rund 50 Jahre für das Blatt tätig. Darüber, wann mit seinem Gang in den Ruhestand zu rechnen ist, wurde spätestens seit seinem Abschied aus der Geschäftsführung einer Tochter verstärkt spekuliert. Ein kolportierter Nachfolger kam dem Haus indes diesen Sommer abhanden, als "Mediaprint"-Geschäftsführer Gerhard Riedler den Hut nahm.




Schlagwörter

Medien, Print

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-09-22 16:15:06



Comic

Die Maus aus Missouri

Wurden heuer im Jänner auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt: Mickey & Minnie. - © Frederic J. Brown/afp Herr Maus trat seine Laufbahn beim Film eigentlich unfreiwillig an. Der Kollege Hase, Oswald the Rabbit, hatte die Rolle zuerst bekommen... weiter




Comics

Übersetzung von Wirklichkeit

Der Comic "Der Riss"  folgt den EU-Außengrenzen. - © Reiterer "In einem gewöhnlichen Buch hätte man eine so komplexe Geschichte nicht wiedergeben können." Um die Zusammenhänge... weiter





Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Ed Sheeran: "Baby, Maybe, Crazy, das ist Mist"
  2. Wer hätte das gedacht?
  3. Die Frau, die alle Register zieht
  4. In die Landschaft schreiben
  5. Salto fractale
Meistkommentiert
  1. Armin Wolf klagt FPÖ wegen Facebook-Posting
  2. ÖVP/FPÖ sorgen für Zweidrittelmehrheit im ORF
  3. "Kultur in harten Kämpfen verschonen"
  4. New York verklagt Weinstein
  5. Preisträger von 2013 verarmt verstorben


Quiz


Bille August.

Am Donnerstag, 15. Februar 2018, ging die Eröffnung der 68. Berlinale über den roten Teppich. Zahlreiche Stars aus nah und fern waren mit dabei.

Wissensdurstig, neugierig, seelenvoll und nachdenklich sieht David Bowie auf den Aufnahmen aus. Hier in August Wallas Zimmer. Die 75. Golden Globes wurden zur Bühne der Frauen mit einer Kampfansage an Sexismus, Missbrauch und Benachteiligungn. "Ich möchte, dass heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht", sagte die US-Entertainerin Oprah Winfrey in ihrer Dankesrede nach Empfang des Ehrenpreises für ihr Lebenswerk - und rührte viele im Saal zu Tränen. "Zu lang wurden Frauen nicht angehört oder ihnen wurde nicht geglaubt, wenn sie den Mut hatten, gegen die Macht von Männern aufzubegehren." Deren Tage seien nun gezählt. Jetzt müssten alle dafür kämpfen, dass es in Zukunft niemanden mehr gibt, der als Opfer "Me too" sagen muss, mahnte Winfrey. Zur ganzen Rede

Werbung



Werbung


Werbung