• vom 28.09.2017, 17:13 Uhr

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Facebook wehrt sich gegen Trumps Generalkritik




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    Washington. Nun gerät auch Facebook auf die Feindesliste des US-Präsidenten. Facebook-Chef Marc Zuckerberg hat Vorwürfen von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, wonach das Netzwerk immer gegen ihn gewesen sei. "Wir hoffen, allen Menschen eine Stimme zu geben." Das Netzwerk arbeite dafür, "freie und faire Wahlen" sicherzustellen und sei eine "Plattform für alle Ideen", schrieb Zuckerberg auf Facebook. Der US-Präsident hatte am Mittwoch auf Twitter geschrieben, Facebook sei immer "anti-Trump" und machte zudem Andeutungen, dass das Netzwerk sich gemeinsam mit Medien wie der "New York Times" oder der "Washington Post" gegen ihn verschworen habe.

    "Trump behauptet, Facebook ist gegen ihn, Liberale behaupten, wir hätten Trump geholfen. Beide Seiten regen sich über Ideen und Inhalte auf, die ihnen nicht gefallen." So sei das eben, wenn man eine Plattform für alle Ideen betreibe. Zuckerberg äußerte sich auch zu der Rolle von Facebook im US-Wahlkampf 2016 - und zeigte etwas Selbstkritik. Nach der Wahl habe er gesagt, "die Idee, dass Falschinformationen auf Facebook das Ergebnis der Wahl verändert hätten, sei verrückt." Diese Aussage sei herablassend gewesen und er bereue sie.


    Werbung von Fake-Accounts
    Indirekt äußerte sich Zuckerberg auch zu dem möglichen russischen Einfluss auf dem Wahlkampf. Anfang September hatte der Konzern bekannt gegeben, dass rund 470 gefälschte Profile identifiziert worden seien, die zwischen Juni 2015 und Mai 2017 etwa 3000 Werbeanzeigen geschaltet hätten. "Unsere Analyse legt nahe, dass diese Accounts und Seiten miteinander vernetzt waren und von Russland aus betrieben wurden", erklärte damals Facebooks Sicherheitschef Alex Stamos. Sie hätten Anzeigen für 100.000 Dollar geschaltet.




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    Dokument erstellt am 2017-09-28 17:18:03


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