• vom 04.11.2017, 14:12 Uhr

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Update: 04.11.2017, 15:26 Uhr

Wikipedia

Vertrauen ist gut, Kontrolle besser




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Von WZ Online, APA

  • Wikipedia-Autor warnt davor, nicht jedem Artikel des Online-Lexikons zu vertrauen, die Nutzer sollten die Quellen vielmehr prüfen.

Wikipedia gehört zu den meistbesuchten Webseiten. 5.000 bis 6.000 regelmäßige Autoren pflegen mehr als 2,1 Millionen deutschsprachige Artikel. Jährlich kommen etwa 130.000 dazu. 

Wikipedia gehört zu den meistbesuchten Webseiten. 5.000 bis 6.000 regelmäßige Autoren pflegen mehr als 2,1 Millionen deutschsprachige Artikel. Jährlich kommen etwa 130.000 dazu. © APAweb/AFP, MACDOUGALL Wikipedia gehört zu den meistbesuchten Webseiten. 5.000 bis 6.000 regelmäßige Autoren pflegen mehr als 2,1 Millionen deutschsprachige Artikel. Jährlich kommen etwa 130.000 dazu. © APAweb/AFP, MACDOUGALL

München. Ein erfahrener Wikipedia-Autor warnt vor manchen Artikeln des Online-Lexikons. "Wir denken viel zu oft: Was auf Wikipedia steht stimmt alles", sagte ein Autor mit dem Pseudonym "Magiers". Statt jeder Information blind zu vertrauen, sollten sich Nutzer genau ansehen, ob die Informationen aus guten Quellen stammen. Das sei nötig, weil für die Qualitätskontrolle der Artikel Laien verantwortlich sind. Zwar müssen langjährige Schreiber die Beiträge unerfahrener Autoren überprüfen, bevor sie online gehen - "doch das verhindert nur die ganz groben Schnitzer", warnte er.

"Magiers" ist Mitglied einer achtköpfigen Jury, die am Samstag in München die besten Wikipedia-Artikel prämiert. Seinen echten Namen verrät er wie viele andere Autoren nicht. Das Lexikon bemühe sich, Klarnamen der Schreiber geheimzuhalten, sagte ein Sprecher. In manchen Regionen der Welt wären Autoren sonst gefährdet.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-11-04 15:13:52
Letzte Änderung am 2017-11-04 15:26:53


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