• vom 20.11.2017, 14:20 Uhr

Medien


Future Challenge

Es geht los: Videowettbewerb Leben 2030




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Von Cathren Landsgesell

  • Die ersten Schulen haben sich bereits für die zweite "Future Challenge" der "Wiener Zeitung" angemeldet.

Medienkritik im Beitrag des Abteigymnasiums Seckau. Ihr Video erhielt bei der vergangenen Future Challenge den Special Award der Redaktion der "Wiener Zeitung". Die Top-10-Videos der 1. Future Challenge sind unter www.wienerzeitung.at/youtube zu sehen. - © Abteigymnasium Seckau

Medienkritik im Beitrag des Abteigymnasiums Seckau. Ihr Video erhielt bei der vergangenen Future Challenge den Special Award der Redaktion der "Wiener Zeitung". Die Top-10-Videos der 1. Future Challenge sind unter www.wienerzeitung.at/youtube zu sehen. © Abteigymnasium Seckau



Wien. Die "Future Challenge 2017/2018" steht ganz im Zeichen der Zukunft: "Leben 2030" heißt das Motto. Wieder sind Schulklassen höherbildender Schulen in ganz Österreich eingeladen, Videobeiträge zu gestalten und zum Wettbewerb einzureichen. "Wir erleben die Gegenwart als Zeit der Veränderung, die sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen zeigt", erklärt Wolfgang Riedler, Geschäftsführer der "Wiener Zeitung". "Statt wie üblich Wissenschafter oder Experten zu befragen, wollen wir mit der Jugend einen neuen Blick auf diese Veränderungen werfen."

Anmeldungen für die Future Challenge Leben 2030 sind bereits seit Mai möglich, als die Teilnehmer und Preisträger der ersten Future Challenge im "21er Haus" des Belvedere für ihre Beiträge ausgezeichnet wurden. Seit Juni läuft "offiziell" die Anmeldephase für die neue Future Challenge.


Unbekannter Alltag 2030
Lisa Graf, Deutschlehrerin an der HTL Krems, hat sich gleich mit vier Klassen angemeldet: "Es ist für die Schülerinnen und Schüler eine großartige Gelegenheit, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten und sich kreativ auf die Arbeitswelt vorzubereiten. Sie lernen, Zeitpläne einzuhalten, Teamarbeit, Koordination und Organisation", sagt Lisa Graf. Von der HTL Krems hat sie eine Klasse aus der Bautechnik und drei weitere aus der Informationstechnologie angemeldet. Doch Lisa Graf sind nicht nur die genannten Fähigkeiten wichtig. "Den Schülerinnen und Schülern ist das Zukunftsthema sehr nah: Sie verfolgen ja die politischen Debatten und ihr ganzer Alltag ist von neuen Technologien geprägt. Sie haben viel dazu zu sagen und fragen sich auch selbst, wie ihr Alltag in Zukunft aussehen wird."

Die Schüler von Lisa Graf sind jetzt zwischen 15 und 18 Jahre alt. Sie sind mit den "neuen" Technologien aufgewachsen. Eine Welt ohne Internet oder Smartphone kennen sie nicht. "Sie werden erst später sehen, ob die Veränderungen der nächsten zwölf, dreizehn Jahre so drastisch sind, wie wir vielleicht die Einführung des Smartphones erlebt haben. Vielleicht werden sie die Entwicklungen der nächsten Jahre auch gar nicht als so große Veränderungen erleben", so Lisa Graf.

Ab jetzt einreichen
Einreichungen zur Future Challenge Leben 2030 sind bis einschließlich 23. März 2018 möglich. Teilnehmen können alle Jugendlichen ab der 8. Schulstufe mit selbst gedrehten Videos zum Thema Leben 2030. Jede Perspektive und jede Form ist willkommen. Eine Jury ermittelt die drei besten Arbeiten, die im Juni 2018 prämiert werden. Eine Podiumsdiskussion zu den von den Jugendlichen aufgeworfenen Fragen schließt die Future Challenge ab.

"Als Journalisten interessiert uns, was Jugendliche über ihre Zukunft denken. Wir wollen es wissen und sehen. Allzu oft neigen wir in den Medien dazu, gerade jungen Menschen bestimmte Einstellungen und Meinungen zu unterstellen. Wir wollen mit der Future Challenge unsere Perspektive erweitern und die Schüler zu den ‚Nachrichtenmachern‘ werden lassen", so Walter Hämmerle von der Chefredaktion der "Wiener Zeitung".




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Dokument erstellt am 2017-11-20 14:23:08


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