• vom 15.12.2017, 16:54 Uhr

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Erstmals digitale Radios in Wien zugelassen




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  • Radio Technikum erhält Zuschlag als Betreiber - ORF blockiert derzeit noch.

Wien. (bau) Seit Freitag ist klar, wer in Wien ab April 2018 digitales Lokalradio betreiben wird: Die RTG Radio Technikum GmbH hat wie erwartet die regionale Digitalradio-Lizenz für den Runfunkbetrieb in Wien erhalten. Es gab abgesehen von der RTG keine anderen Bewerber. Die Lizenz der RTG gilt ab 3. April 2018 für eine Dauer von zehn Jahren. RTG, an der die Fachhochschule Technikum Wien 50 Prozent hält, dürfe als technischer Dienstleister zunächst elf Radioprogramme sowie einen elektronischen Programmführer und im Anlassfall einen Gefahren-Warndienst im Großraum Wien und in Teilen des Wiener Umlandes mit einer technischen Reichweite von rund 2,25 Millionen Menschen verbreiten, so die Behörde. Bisher war DAB+ lediglich im Rahmen eines Testbetriebs zu empfangen.

Noch sind nicht alle zehn Plätze für Programmanbieter vergeben, da sich RTG nicht mit einem vollen Bouquet beworben hat. Fix dabei dürften etwa etliche Radios sein, die schon bisher im Probebetrieb dabei waren, wie zum Beispiel das Radio des Arbö, die christlichen Radios ERF und Now Radio und natürlich Radio Technikum. Es ist dies die erste dauerhafte Zulassung von digitalem Radio in Österreich. Der ORF ist nicht an Bord. Er boykottiert derzeit den Start von Digitalradio.


KommAustria-Vorsitzender Michael Ogris erklärte: "Wir als Behörde und die Radioveranstalter selbst wissen aus den Erfahrungen vieler europäischer Nachbarstaaten sehr wohl, dass es kein Selbstläufer ist, die Konsumentinnen und Konsumenten an die Nutzung des neuen DAB+ Digitalradios heranzuführen, da damit nicht zuletzt ja auch die Anschaffung von geeigneten Radiogeräten erforderlich ist. Angesichts völlig ausgelasteter UKW-Radiofrequenzen ist DAB+, das ganz andere Frequenzbereiche nutzt, aber die Lösung, um mehr Programmvielfalt und damit auch Meinungsvielfalt im Radiobereich zu ermöglichen."

Die zweite ausgeschriebene Lizenz für einen bundesweiten Digitalradiobetrieb - hier hat sich als einziger Interessent die ORF-Sendetochter ORS beworben - soll erst 2018 vergeben werden. Die KommAustria strebe nach Abschluss einer umfangreicheren Frequenzkoordination mit ausländischen Behörden eine Lizenzerteilung im ersten Quartal 2018 an. Grund für die Verzögerungen sind Schwierigkeiten bei der Koordination der Frequenzen mit Ungarn.




Schlagwörter

Medien, Digital, Radio

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Dokument erstellt am 2017-12-15 16:59:03



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