• vom 14.05.2018, 16:54 Uhr

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Song Contest in Jerusalem steht vor ungelösten Fragen




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    Wien. Nach dem Song Contest ist vor dem Song Contest: Nachdem am Samstagabend nach einem spannenden Rennen (unter anderem mit Österreichs Cesar Sampson auf Platz drei) Israels Netta gewann, laufen nun die Vorbereitungen für das Event 2019 in Jerusalem an. Es war der vierter Sieg Israels beim Eurovision Song Contest. Zum letzten Mal siegte der israelische Staat vor 20 Jahren mit Dana Internationals "Diva".

    Doch es gibt bereits Überlegungen über damit verbundenen Schwierigkeiten, unter anderem die Frage der Finanzierung. Wenn das Finale im Mai 2019 wie üblich an einem Samstag stattfindet, könnte es zu Protesten strengreligiöser Juden wegen der Verletzung des jüdischen Ruhetags Sabbat kommen. Auch eine Massenanreise schwuler und lesbischer Fans könnte in dem religiös und konservativ geprägten Jerusalem zu zusätzlichen Spannungen führen. Dazu kommen doch erhebliche Sicherheitserwägungen in einer Stadt, die häufig Schauplatz von Anschlägen war.


    "Perfekter Abend" für Cesar
    Doch das alles kann Nettas Freude nicht trüben. Nach ihrem Sieg ist die Sängerin bei ihrer Rückkehr in die Heimat gefeiert worden. "Das ist ein großer Moment für mich, für uns als Delegation und für unser Land, das sonst nicht viel Grund zur Freude hat", sagte die 25-Jährige bei ihrer Ankunft in Tel Aviv. Sie freue sich sehr, "dass die Eurovision nächstes Jahr bei uns in Israel stattfindet", sagte sie. "Das ist Wahnsinn." Die sehr glücklich wirkende Netta tanzte am Flughafen zu ihrem Song "Toy".

    Für Österreichs Cesar Sampson war es jedenfalls ein "perfekter Abend". Den dritten Rang habe er "gefeiert wie den ersten Platz", sagte Sampson. "Es ist eine super Bestätigung für unsere harte Arbeit und unsere Team-Bemühungen." Dabei war der Sänger vor dem Finale noch als Außenseiter gehandelt worden.




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    Dokument erstellt am 2018-05-14 17:00:46


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