Die Wissenschaftsredakteurin Eva Stanzl von der "Wiener Zeitung" wurde am Montagabend zur neuen Vorsitzenden des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten gewählt. Sie löst Oliver Lehmann ab, der den Klub seit 2012 geführt und nun nicht mehr kandidiert hat. Als Stellvertreter wurden Martin Kugler ("Universum Magazin") und Veronika Schmidt ("Die Presse") bestätigt.

Die 1969 in Wien geborene Stanzl hat Englische Literatur und Kunstphilosophie an der britischen Universität Bristol studiert. Ihre journalistische Laufbahn begann sie 1996 beim "Standard". Seit 2008 ist Stanzl Redakteurin der "Wiener Zeitung", seit 2010 verantwortet sie dort die tägliche Wissenschaftsberichterstattung. Im rund 130 Mitglieder zählenden Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten war Eva Stanzl bereits bisher im Vorstand tätig. Die Interessensvertretung wurde 1971 gegründet, sie vergibt unter anderem die Auszeichnung "Wissenschafter des Jahres". Wissenschaftsminister Heinz Faßmann gratulierte der neuen Vorsitzenden.

"Das Forschungsland Österreich braucht ausgezeichnete Journalistinnen und Journalisten, die sich wissenschaftlichen Themen widmen, sich kritisch damit auseinandersetzen und selbstbewusst und verantwortungsvoll darüber berichten. Der Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalistinnen und –journalisten spielt dabei eine wichtige Rolle", sagte Bildungs- und Wissenschaftsminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann anlässlich der Wahl.

"Stanzl ist eine versierte Wissenschaftsredakteurin der `Wiener Zeitung´ und steht für engagierte, reflexive Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Fragestellungen. Sie wird die Interessen der Mitglieder aus ganz Österreich hervorragend vertreten. Ich gratuliere herzlich", so Faßmann, der am Dienstag drei herausragende Wissenschaftsjournalistinnen im Rahmen der Staatspreisverleihung Wissenschaftspublizistik ausgezeichnet hat: Birgit Dalheimer mit dem Staatspreis, Tanja Traxler mit dem Förderungspreis und Elke Ziegler mit dem Anerkennungspreis.