• vom 12.06.2018, 12:43 Uhr

Medien

Update: 12.06.2018, 12:47 Uhr

Satire

"Tagespresse" stellt auf Bezahlmodell um




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Von WZ Online, APA

  • Das Satire-Magazin gibt es künftig nicht mehr umsonst. Facebook bringe zu wenig Zugriffe, heißt es.

"Tagespresse"-Team um Sebastian Huber, Fritz Jergitsch und Jürgen Marschal (v.l.).
 - © APAweb, Robert Jaeger

"Tagespresse"-Team um Sebastian Huber, Fritz Jergitsch und Jürgen Marschal (v.l.).
© APAweb, Robert Jaeger

Wien. Das Online-Satiremagazin "Die Tagespresse" wird abopflichtig. Das kündigt Gründer Fritz Jergitsch gegenüber dem "Falter" an. Facebook, bisher der wichtigste Verbreitungskanal, bringe nach dem jüngsten Algorithmuswechsel zu wenige Zugriffe, nennt er als Grund für diesen Schritt.

"Wenn Facebook etwas im Algorithmus ändert, kommt Satire im Newsfeed nicht mehr vor. Wir haben in den letzten Monaten um ein Drittel weniger Zugriffe gehabt", sagte Jergitsch dem "Falter". Man wolle nicht mehr vom Online-Riesen "abhängig" sein, sondern nur mehr von den Lesern.

Einen kompletten Rückzug von Facebook bedeute das nicht. Fünf Artikel pro Monat werden gratis zugänglich sein, für weiteren Content muss gezahlt werden. Der unbeschränkte Zugang kostet drei Euro pro Monat. Genreadäquat witzelt Jergitsch: "Das ist für knallharte 'Tagespresse'-Fans, da bauen wir zusätzlich als Extra die Namen der Abonnenten in Artikeln ein, die dann als Experte, Politologe oder Einsatzleiter im Bericht vorkommen." Weiter gratis bleibe die Plattform für Mindestsicherungsbezieher und User unter 21 Jahren.





Schlagwörter

Satire, Die Tagespresse, Facebook

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-06-12 12:43:52
Letzte Änderung am 2018-06-12 12:47:35


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