• vom 25.06.2018, 16:36 Uhr

Medien


Medien

ProSiebenSat1 bastelt an deutscher Netflix-Alternative




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Vorbild Frankreich: Maxdome und 7TV sollen in neuer App mit RTL aufgehen.

Frischer Wind: Conze.

Frischer Wind: Conze.© pictured. Frischer Wind: Conze.© pictured.

München. Der Fernsehkonzern ProSiebenSat1 baut gemeinsam mit dem US-Medienkonzern Discovery eine Streaming-Plattform für deutsche Kunden auf und will damit Konkurrenten wie Netflix Paroli bieten. Die Plattform soll Anfang 2019 starten und bis 2021 zehn Millionen Nutzer gewinnen.

Der neue ProSiebenSat1-Chef Max Conze sagte am Montag in Unterföhring: "Ich lade hiermit RTL, ARD und ZDF ein, mit uns gemeinsam einen deutschen Champion zu schaffen." RTL-Chef Bert Habets sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Wir sind für Partnerschaften in einzelnen Bereichen sehr offen."


Mit Google, Facebook und Netflix als Konkurrenten in Europa sollten sich die Sender gemeinsam Optionen erarbeiten. Mitte Juni kündigten drei französische TV-Sender - France Télévisions, TF1 und der teils zu RTL gehörende Sender M6 - eine gemeinsame Abo-Plattform für Videoinhalte an. Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm hatte schon vor einem halben Jahr für eine deutsche oder europäische Internet-Allianz von öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsendern geworben.

ProSiebenSat1 und Discovery wollen ihre Internet- und Video-on-Demand-Dienste Maxdome, 7TV und Eurosport Player in ihre gemeinsame Plattform integrieren. Neben einem breiten werbefinanzierten Angebot werde es auch werbefreie Kaufangebote mit Sportübertragungen und Filmen geben. ProSiebenSat1-Vorstandsmitglied Conrad Albert hatte Wilhelms Vorstoß kurz vor Conzes Amtsantritt im Mai gelobt und gesagt: "Wir brauchen deutsche und europäische Alternativen zu Netflix, Amazon Prime oder YouTube. Wir müssen mehr gemeinsam Hand in Hand machen, gerade auf der Inhaltsebene." Netflix hat weltweit 125 Millionen Kunden und macht mehr als 12 Milliarden Dollar Umsatz.




Schlagwörter

Medien, Fernsehen

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-06-25 16:43:38


Comicreader

Comics auf dem Schirm

Die Leseoberfläche... In der besten aller Welten gibt es ein standardisiertes Buchformat, und alle elektronischen Bücher sind damit kompatibel... weiter




Comic

Das Rätsel des 20. Jahrhunderts

Coversujet des "Fun"-Comics. - © avant-verlag Endlos aufsteigende Fassaden, gleichmäßig angeordnete Fenster, die Verästelungen stählerner Brückengeländer und Hochbahn-Konstruktionen: Die Ästhetik... weiter





Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Damals, als alles einfacher war
  2. Michel Houellebecq heiratet in aller Stille
  3. Jimmy Bennett bekräftigt Vorwürfe gegen Asia Argento
  4. Höllische Augenzeugen
  5. Bildet Banden!
Meistkommentiert
  1. Walter Hämmerle wird
    "WZ"-Chefredakteur
  2. Punkt! .
  3. "Beleidigen ist zum guten Ton geworden"
  4. Mehr Geld für Kunst und Kultur
  5. Michel Houellebecq heiratet in aller Stille


Quiz


Tilda Swinton in einem Haute Couture Kleid des Designers Schiaparelli - das sich sogar in den Schuhen und Handschuhen optisch fortsetzt.

Gruppenbild der Jury: Präsident Guillermo del Toro (4.v.l.) gewann im Vorjahr den Goldenen Löwen für "The Shape of Water". Ganz links Venedig-Chef Alberto Barbera im Gespräch mit Christoph Waltz, ganz rechts:Biennale-Präsident Paolo Barratta. Werbung für Die Single "Baby I Love You" im Magazin Billboard 1959.

Sean Godwells Entwurf einer Kapelle erinnert beim ersten Auftritt des Vatikans auf der Architekturbiennale in Venedig auf den ersten Blick an einen aufklappbaren Würstelstand. Shepard Fairey vor seinem Mural am Wiener Flughafen.


Werbung