• vom 02.07.2018, 16:19 Uhr

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ORF holt sich ATV-Unterstützung




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  • Ex-ATV-Programmchef Rinner plant ORFeins.

Wien. Überraschende Personalentscheidung im ORF: Generaldirektor Alexander Wrabetz hat am Montag nach den Senderchefs und Chefredakteuren auch die neuen Programmplaner für ORFeins und ORF2 bestellt. Der frühere ATV-Programmchef Roman Rinner (51) übernimmt dabei die Programmleitung von ORFeins, Michael Andersch (55), zuletzt interimistisch Leiter der zentralen ORF-Programmplanung, kümmert sich künftig um ORF2.

Die Programmleiter sind für die Planung und Koordination der jeweiligen Senderprogramm zuständig und unterstützen die Senderchefs bei dieser Aufgabe, teilte der ORF am Montag in einer Aussendung mit. Laut Wrabetz sollen die beiden wichtigsten ORF-Sender nun neu ausgerichtet und strukturiert werden.


Größte Baustelle ist dabei der Sender ORFeins, der seit rund einem Monat von Lisa Totzauer geführt wird. Sie freute sich denn auch über die kommende Zusammenarbeit mit dem "ultimativen Fernsehprofi" Rinner, der ihre Vision von ORF eins teile und mit ihr umsetzen werde. "Dass diese Vision in vielerlei Hinsicht ungefähr das genaue Gegenteil von ATV ist, wie es von Rinner zwei Jahrzehnte lang geprägt wurde, ist dazu nur scheinbar ein Widerspruch. Rinners ATV war im Unterschied zu anderen Privat-Kanälen ein durch und durch österreichisches Programm mit einem Eigenproduktionsanteil, den wir auf ORFeins erhöhen werden", so Totzauer. "Der unausgesprochene Themenschwerpunkt des ATV-Programms war stets die soziale Wirklichkeit und die Lebenswelten Österreichs, abseits medialer Klischees. Das haben wir beim ORF möglicherweise ein klein wenig aus den Augen verloren."




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Medien, Fernsehen

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Dokument erstellt am 2018-07-02 16:25:48


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