• vom 05.07.2018, 16:52 Uhr

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Filmfonds fördert Austro-"Netflix"-Serie




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  • Auch Literaturverfilmung "Blasmusikpop" erhält Finanzspritze.

Marvin Kren führt Regie bei "Freud".

Marvin Kren führt Regie bei "Freud".© apa/Neubauer Marvin Kren führt Regie bei "Freud".© apa/Neubauer

Der Filmfonds Wien hat Förderungen für die Verfilmung von Vea Kaisers Roman "Blasmusikpop" oder für die von Netflix mitgetragenen Thriller-Serie "Freud" über einen Serienmörder im Wien des Fin de Siècle beschlossen. Insgesamt 14 Projekte erhielten Zusagen, vergeben wurden Mittel in der Höhe von 1,87 Millionen Euro.

Darunter ist die Filmadaptation des satirischen Heimatromans "Blasmusikpop" von Vea Kaiser, die Paul Ploberger als Regisseur verantworten wird, die schwarze Komödie "Glück gehabt" von Peter Payer mit Thomas Stipsits in der Hauptrolle, die auf Antonio Fians "Das Polykrates-Syndrom" basiert, sowie der neue Dokumentarfilm von Nikolaus Geyrhalter. "Matter out of place" beschäftigt sich mit unserem Müll als globalem Problem. Ein landschaftliches Dokumentarprojekt "Über Österreich - Der Film" wird Georg Riha für die Kinoleinwand realisieren - die Luftaufnahmen begleitet die Stimme von Michael Köhlmeier. Weitere Projekte umfassen "Introduzione All’Oscuro", eine filmische Reverenz des Argentiniers Gaston Solnicki an den im Vorjahr verstorbenen Viennale-Direktor Hans Hurch sowie eine 3D-Doku über das Wiener Staatsballett.


Wie Medienmagazine berichten, ist für die achtteilige Thriller-Serie "Freud", in der ein junger Sigmund Freud als Kriminalpsychologe einen Serienmörder durch ein finsteres Wien zum Ende des 19. Jahrhunderts jagt, neben dem ORF auch Streamingriese Netflix an Bord - federführend produziert wird von der Wiener Satel Film mit der Münchner Bavaria Fiction. Regie führen wird Horrorexperte Marvin Kren ("Blutgletscher"). Der Filmfonds Wien fördert das Projekt mit 350.000 Euro, 2015 flossen aus dem Fonds schon 60.000 Euro in die Entwicklung der Serie. Gedreht wird in Prag und Wien, die Fertigstellung der Serie ist für das kommende Jahr geplant.

Laut deutschen Branchenmedien werde der ORF die Serie exklusiv in Österreich zeigen, international hingegen Netflix übernehmen - im ORF bestätigt man auf APA-Anfrage die Zusammenarbeit, will aber Details erst nach dem Sommer präsentieren. Für Netflix ist es nicht nur die erste Koproduktion mit dem ORF, sondern auch die nächste deutschsprachige Serie nach "Dark".




Schlagwörter

Urheberrecht, EU, Reform

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Dokument erstellt am 2018-07-05 16:59:03


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