• vom 06.09.2018, 16:23 Uhr

Medien


US-Fernsehen

Kunststück im US-Fernsehen




  • Artikel
  • Lesenswert (6)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Akrobatengruppe Zurcaroh schafft es in die Endrunde von "America’s Got Talent".

Zurcaroh überzeugen in den USA mit ihren effektvollen Kostümen und Shows.

Zurcaroh überzeugen in den USA mit ihren effektvollen Kostümen und Shows.© afp/Frazer Harrison Zurcaroh überzeugen in den USA mit ihren effektvollen Kostümen und Shows.© afp/Frazer Harrison

Los Angeles. Es ist die Ruhe vor dem Sturm: Im Neonlicht erscheinen auf der Bühne liegend die Akrobaten der Vorarlberger Gruppe Zurcaroh. Theatralische Musik setzt ein, die Künstler richten sich auf und starten eine beeindruckende Performance. Sie tänzeln in einer gut abgestimmten Choreografie über die Bühne, dazwischen bäumen sich die Artisten mehrmals zu einer dreistöckigen menschlichen Pyramide auf und werfen sich wieder zu Boden.

Ein Spektakel, das auch den Juroren gefallen hat. Denn die heimische Akrobatengruppe Zurcaroh ist in das Finale der US-amerikanischen Talentshow "America’s Got Talent" auf NBC einzogen. Am 18. September kämpft die von Choreograf Peterson da Cruz Hora gegründete Gruppe um den Titel. Er hat sein Projekt vor neun Jahren von Brasilien nach Österreich gebracht. Inzwischen sind rund 50 Künstler im Alter von sieben bis 40 Jahren Mitglied der Gruppe. Bereits in der ersten Runde der Talentshow wusste Zurcaroh zu begeistern. Jurorin Tyra Banks hat sie deshalb per "Golden Buzzer" direkt in die Liveshows gewählt. Daneben sitzen das deutsche Model Heidi Klum, Sängerin Mel B, Komiker Howie Mandel und Simon Cowell in der Jury.


Das Publikum feiert Zurcaroh
Auch die Zuseher dürften an der Gruppe Gefallen finden. Ihre Auftritte können auf YouTube angesehen werden und sind dort mehrere Millionen Mal angeklickt worden. Auf Instagram wurde der Finaleinzug von der Gruppe mit einem simplen "Wow!" kommentiert. "Vielen Dank an alle, die für uns abgestimmt haben. Ohne Euch wären wir nicht hier!"

Gegen wen Zurcaroh antreten muss, wird sich im zweiten Semifinale kommende Woche entscheiden. Sie sind nicht die ersten heimischen Künstler, die bei der US-Talentshow erfolgreich sind: Vor zwei Jahren landete das Magierduo Thommy Ten und Amelie van Tass unter dem Namen The Clairvoyants auf dem zweiten Platz. Sie haben allerdings mit Zaubertricks überzeugt.




Schlagwörter

US-Fernsehen, Zurcaroh

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2018-09-06 16:33:22



Black Music

Als "funky" noch muffig bedeutete

Schon Antonin Dvorak soll gesagt haben: "In den Negermelodien Amerikas entdecke ich eine große und edle Schule der Musik... weiter




Comic

Subversive Unbekümmertheit

Subtiler Unsinn: beide Bilder aus dem Comic "Das Ritual". - © Nicolas Mahler Außerirdische sind auf der Erde eingetroffen. Figuren mit langen Nasen, ihre Arme reichen bis zum Boden, von ihren Helmen ragen stockartige Antennen... weiter





Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. In immer mehr Sprachen hat es sich ausgesprochen
  2. Wie weit darf Kunst gehen?
  3. Amadeus-Veranstalter müsse Absagen "akzeptieren"
  4. Sir Simons Teufelswalzer
  5. Jazz ist die Seele Amerikas
Meistkommentiert
  1. Thomas Bernhard, noch immer - naturgemäß
  2. Amadeus-Veranstalter müsse Absagen "akzeptieren"
  3. Wie weit darf Kunst gehen?
  4. Brexit-Erzählungen
  5. "Fernsehen bietet plötzlich Kinostoffe"


Quiz


Der Deutsche gab am Pult im Goldenen Saal des Musikvereins den Kapellmeister Deluxe.

Förderpreisgewinner Christoph Fritz mit Moderatorin Verena Scheitz und "vormagazin"-Chefredakteur Christoph Langecker. Peter Handke bei der Verleihung des 19. Wiener Theaterpreises "Nestroy" im Theater an der Wien. Hier mit dem Preis für sein Lebenswerk.

Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher "Der Bauerntanz", entstanden um 1568.


Werbung