Wien. Mehr als 4,7 Millionen Österreicher haben im zweiten Halbjahr 2017 und ersten Halbjahr 2018 zu Tageszeitungen gegriffen. Die nationale Reichweite lag damit bei 63,3 Prozent, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Daten der Media-Analyse (MA) hervorgeht. Bei den unter 29-Jährigen lag die Reichweite bei knapp unter 50 Prozent.

Von den 14- bis 19-Jährigen griffen 234.000 zu einer Tageszeitung (44,3 Prozent Reichweite), bei den 20- bis 29-Jährigen 545.000 (48,4 Prozent Reichweite). Deutlich höher ist die Reichweite bei der älteren Generation: Bei den 60- bis 69-Jährigen lag sie bei 79,1 Prozent, bei den über 70-Jährigen bei 80 Prozent. Insgesamt gab es gegenüber der Vorjahres-Erhebung bei der Reichweite neuerlichen einen leichten Rückgang von 2,2 Prozentpunkten. Die mit Abstand größte Tageszeitung ist weiterhin die "Kronen Zeitung" mit 28 Prozent Reichweite beziehungsweise 2,1 Millionen Lesern. Gegenüber 2016/2017 bedeutet dies einen signifikanten Verlust von 2,1 Prozentpunkten. Die Gratiszeitung "Heute" liegt laut der Analyse national auf Platz zwei mit 12,1 Prozent Reichweite und 901.000 Lesern (minus 0,8 Prozentpunkte Reichweite). Danach folgt die "Kleine Zeitung" mit 10,2 Prozent Reichweite (763.000 Leser).

Der "Kurier kam auf 7,4 Prozent Reichweite (554.000 Leser), "Der Standard" auf 7 Prozent Reichweite (525.000 Leser, plus ein Prozent). Dahinter rangierten "Österreich" (6,9 Prozent), die "OÖN" (4,9 Prozent), "Presse" mit 4,5 Prozent, "TT" mit 4,2 Prozent , "SN" mit 3,3 Prozent) und "VN" mit 2,2 Prozent. Die "Wiener Zeitung" ist nicht Teil der Mediaanalyse.