Prinz Philip - © AFP
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Betrunken war er nicht. Trotzdem war es eine Schnapsidee. Am Donnerstag setzte sich Prinz Philip, der 97-Jährige, höchstselbst hinters Steuer und verunfallte in der Nähe von Schloss Sandringham. Als der Monarch auf eine Hauptstraße auffuhr, kollidierte sein SUV mit einem anderen Fahrzeug und kippte auf die Seite. Laut gala.de zog ein Zeuge den Ehemann von Königin Elizabeth II. aus dem Gefährt; Philip sei mit dem Schreck davongekommen. Im anderen Auto befanden sich angeblich zwei Frauen und ein Baby. Der Säugling sei unverletzt geblieben; eine Erwachsene habe Schnittverletzungen erlitten, die andere einen Bruch des Handgelenks. Die Polizei wurde kurz vor 15 Uhr zu dem Unfall gerufen; sie konnte bei keinem der Fahrer Alkoholeinfluss feststellen. Die Ärzte würden den Zustand von Philip aber noch einige Zeit überwachen, heißt es in Boulevard-Medien. Der greise Prinz litt zuletzt immer wieder an Gebrechen. 2017 zwang ihn eine Infektion ins Spitalsbett, im Vorjahr erhielt er ein neues Hüftgelenk. Gleichwohl scheint Philip ein passionierter Autofahrer zu sein: 2016 chauffierte er US-Präsident Barack Obama und Gattin Michelle über das Gelände von Schloss Windsor. Was das Sicherheitspersonal von diesem fragwürdigen Fahrtendienst hielt, ist nicht überliefert.

Auch ein anderes reifes Semester sorgt für Unbehagen - aber ohne Unfall.Goldie Hawn, 73, durfte der Geburt eines Enkelkindes beiwohnen. Die Schauspielerin glänzte dabei aber nicht durch Zurückhaltung. Sie habe sich vielmehr so nah an den Ort des Geschehens herangewagt, dass der Arzt gesagt haben soll: "Wenn Sie noch näher kommen, fallen Sie rein."

Udo Lindenberg wiederum, 72, setzt zu einer Apologie des Alters an. Der Lebensherbst, so sprach der deutsche Musiker in einem Interview, bedeute nicht "den Rückzug in die geistige Hängematte", sondern "Radikalität und Meisterschaft". Fotos:afp