Jay-Z - © AFP
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So gern sich Amerikas Rapper mit Machosprüchen und schärferen Kalibern bekriegen: Jay-Zspringt für einen Kollegen in die Bresche. Er leiht seinen Anwalt dem Sprechtext-Artisten 21 Savage. Dieser ist am Sonntag wegen eines abgelaufenen Visums in den USA verhaftet worden. "Eine Farce", schnaubt Jay-Z und verweist darauf, dass ein Antrag des Unglücksraben seit vier Jahren offen sei. Die Behörde erzählt die Geschichte anders: Der gebürtige Brite 21 Savage sei im Jahr 2005 legal eingereist, halte sich seit 2006 aber widerrechtlich in den USA auf; zudem sei er wegen eines Drogendelikts im Jahr 2014 in Georgia vorbestraft.

Ein Paradies für Advokaten ist der Zwist von Angelina Jolie und Brad Pitt: Ihr Sorgerechtsstreit scheint so zählebig zu sein wie die Konfliktparteien vermögend sind. Die Suche nach einem Kompromiss soll das ehemalige Traumpaar jüngst kurz in Beverly Hills zusammengeführt haben. Der Streitpunkt laut "In Touch": die Modalitäten rund um Pitts Treffen mit den sechs Kindern im Beisein einer Nanny. Bereits im Dezember schien in der Causa weißer Rauch aufgestiegen zu sein: Jolies Anwältin vermeldete den Abschluss einer Sorgerechtsvereinbarung. Sollten die Boulevard-Berichte zutreffen, steckt der Teufel aber noch im Detail.

Angelina Jolie - © AFP
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Apropos Teufel: Ozzy Osbourne, Rockstar mit einstigem Faible für den Leibhaftigen, hat ebenfalls sein Binkerl zu tragen. Der 70-Jährige liegt siech in einem Krankenhaus und musste die Europakonzerte seiner Tournee vorerst auf Eis legen. Ehefrau Sharon Osbourne beschied den Fans, ihr Gatte leide an einer Atemwegsinfektion, die sich auf die Lunge zu schlagen drohte. Der Sänger selbst versprach, die abgesagten Konzerte nachzuholen, und zeigte sich konsterniert. Wie der legendäre Frontmann der Band Black Sabbath erklärte, würde sich derzeit alles, was er anfasse, (dezent übersetzt) in Unrat zu verwandeln scheinen. Fotos:afp