Michael Jackson - © AFP
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Es geht jetzt wieder um die Wurst. Song-Contest-Bartdame Conchita Wurst hatte sich ja bereits von ihrem fleischhaueraffinen Nachnamen getrennt, jetzt wurde die Wurst wieder aus der Versenkung geholt. Tom Neuwirth, der Mann hinter der Kunstfigur, hat sich entschieden, nun auch als "Wurst" zu firmieren. Das ist eine gewagte Wahl, vor allem wenn man gleichzeitig eine neue Vorliebe für Kopf-bis-Fuß-Verhüllung in Latex hat. Medienwirksam hatte Wurst auf diesen Schritt hingewiesen, am Freitag wurde der erste Song veröffentlicht, der sich mit einer stärkeren Verhaftung im Elektronikgenre auch vom üblichen Musicalklang unterscheiden will. Er klingt aber gar nicht so, wie man sich das vorstellt, wenn jemand eine Latexmaske über dem Gesicht hat.

Nach der Ausstrahlung der Doku "Leaving Neverland", in der Missbrauchsvorwürfe gegen Michael Jackson erhoben werden, haben nicht nur Radiostationen angekündigt, die Lieder des King of Pop nicht mehr zu spielen, auch die Macher der Serie "Die Simpsons" tragen sich mit ähnlichen Gedanken. Eine Folge, in der Jackson einem Psychiatriepatienten, der glaubt, Michael Jackson zu sein, die Stimme lieh, soll nicht mehr ausgestrahlt werden. Unterdessen hat Jacksons Tochter Paris auf Twitter ihren Vater in Schutz genommen. "Sie versuchen, jeden kaputtzumachen, der ein gutes Herz hat und der versucht, etwas zum Guten zu verändern. Aber glaubst du wirklich, dass es überhaupt möglich ist, seinen Ruf jemals zu zerstören? Glaubst du ernsthaft, diese Leute haben auch nur den Hauch einer Chance, das zu erreichen?"

Wurst - © APA/ANGELIKA KREINER
Wurst - © APA/ANGELIKA KREINER

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