Erika Pieler. - © apa/Georg Hochmuth
Erika Pieler. - © apa/Georg Hochmuth

Wien. Nach nicht einmal drei Monaten ist Schluss: Erika Pieler, die am 1. Jänner dieses Jahres ihr Amt als Präsidentin des Bundesdenkmalamts (BDA) angetreten hat, legt ihre Funktion aus "persönlichen Gründen" nieder. Im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" ist die Position bereits neu ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist läuft bis 20. April. Pieler, so heißt es aus dem Kulturministerium, werde bis zur Übergabe an ihre Nachfolge im Amt bleiben.

"Service und Beratung stehen an oberster Stelle": Unter dieser Parole hatte Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) Ende vergangenen Jahres die Nachfolgerin von Barbara Neubauer präsentiert. Die Archäologin und Juristin, die zuletzt als Richterin für Denkmalschutz am Bundesverwaltungsgericht wirkte, wollte sich im Rahmen ihres fünf Jahre laufenden Vertrags vor allem auf bessere Kommunikation und mehr Service-Orientierung konzentrieren. "Service und Transparenz stehen an oberster Stelle", ließ die 1977 geborene Wienerin damals wissen. "Es muss klar sein, wann, wie und warum die Behörde eine Entscheidung trifft."

Pielers bisheriger Karriereweg hatte direkt auf das Amt als Präsidentin des BDA zugesteuert. Sie war seit 2014 Richterin am Bundesverwaltungsgericht und dort eine von drei Zuständigen für die Denkmalschutzmaterie.