Yokohama. Kot-Kunst: Im japanischen Yokohama lädt das Unko-Museum (in etwa "Das Museum der Kackhaufen") seine Besucher dazu ein, einen neuen Blick auf Fäkalien zu werfen. Ziel des südlich von Tokio gelegenen Museums ist, menschliche Entäußerungen zu entstigmatisieren. Damit lockt man täglich rund 1.000 Besucher.

Die Ausstellungsmacher gehen das Thema dabei durchaus locker an und ermutigen die Besucher, Bilder der Ausstellung auf den Sozialen Medien zu teilen oder "Kacke" in ein Mikrofon zu rufen. Und mit niedlichen, bunten Kothaufen will man Interessierten das Thema schmackhaft machen. Im Geschenkeshop können Besucher etwa kleine Anhänger in Fäkalienform kaufen oder an die Wand ihren eigenen Kot zeichnen.


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Unko-Museum
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"Im Allgemeinen hat Kot das negative Image, schmutzig zu sein und zu stinken", so Ayami Tashiro, die Sprecherin der Akatsuki Inc., welche die Ausstellung organisiert: "Wir wollen Unterhaltung bieten, wie man sie noch nie erlebt hat." Bei der Gestaltung der Ausstellung, die noch bis Juli zu sehen ist, wurde allerdings kein wirklicher Kot verwendet, unterstreichen die Organisatoren.(apa/reuters)