Wien. Nach dem Filmbeirat hat Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) nun auch den Museumsbeirat neu besetzt und diesen von sechs auf vier Beiräte verkleinert. Für die aktuelle Periode bis zum Jahr 2021 wurden soeben Andreas Rudigier (Direktor vorarlberg museum), Michael Weese (Direktor Salzburger Freilichtmuseum), Danielle Spera (Direktorin Jüdisches Museum Wien) und die Kulturvermittlerin Helga Steinacher berufen.

Der neu zusammengesetzte Museumsbeirat bilde laut Aussendung "die gesamte Bandbreite an Expertise ab". Die Mitglieder, so heißt es, "vereinen Fachwissen in den Bereichen Museums-, Ausstellungs- und Projektmanagement, kennen und verfolgen aktuelle gesellschaftliche wie kulturelle Entwicklungen und wissen um die spezifischen Herausforderungen kleinerer Museen". Die erste Sitzung des Beirats werde demnächst abgehalten, die ersten Förderungen sollen, wie in den vergangenen Jahren, im ersten Halbjahr 2019 stattfinden. Erst kürzlich war Kritik an der Verzögerung der Nominierung der neuen Mitglieder laut geworden.

Keines der bisherigen Mitglieder des Gremiums bleibt

Ziel der Museumsförderung des Bundes ist es, "exemplarische Projekte von Museen im Rahmen eines eigenen Förderprogramms zu unterstützen". Diese Förderungen sollen "vor allem kleinere Museen unterstützen und dabei auch Anerkennung und Motivation sein". Bisher setzte sich der Museumsbeirat aus Bettina Habsburg-Lothringen, Peter Keller, Helmut Lackner, Christina Leitner, Doris Prenn und Gabriele Rath zusammen. Die Nicht-Verlängerung der bisherigen Mitglieder habe unterschiedliche Gründe, wie es aus dem Ministerium auf Anfrage der Austria Presse Agentur hieß. Bei einigen Personen sei die höchst zulässige Funktionsperiode bereits ausgeschöpft gewesen.