Brad Pitt - © AFP
Brad Pitt - © AFP

Natürlich hätte sie ehrlich sein können - einfach eingestehen, dass ihr Stolz verletzt wurde. Doch einer Madonna sieht das nicht ähnlich, schon gar nicht in diesem Fall: Die "New York Times" hat den Popstar porträtiert und sich erfrecht, die 60-Jährige als alternde Größe darzustellen. Madonna kleidete ihre Wut in feministischen Opferzorn: Sie fühle sich "vergewaltigt" durch diesen Artikel, der ihr Alter wohl auch nur deshalb so an den Pranger stelle, weil sie eine Frau sei. Zudem sei die "New York Times" ein Auswuchs des Patriarchats, das es zu zerschmettern gelte. Den Artikel hat übrigens eine Frau geschrieben.

Auch Brad Pittsieht sich Ungemach ausgesetzt. Der Filmstar ist ungefragt zum Maskottchen der "Straight Pride Parade" erkoren worden - der Umzug soll als Gegenveranstaltung zur queeren "Pride Parade" in Boston stattfinden. Der Verein dahinter mit dem ulkigen Namen Super Happy Fun America vertritt die These, dass Heterosexuelle "eine unterdrückte Mehrheit" seien. Pitt sieht das wohl anders und hat den Obskurantenverband aufgefordert, nicht mehr sein Antlitz zu verwenden. Tatsächlich ist die Fotomontage, die Pitt zwischen seinen Ex-Flammen Angelina Jolie und Jennifer Aniston zeigte, nun von der Super-Happy-Website verschwunden.

Madonna - © AFP
Madonna - © AFP

Apropos obskur. Kurz nach der angeblichen Trennung von Irina Shayk und Bradley Cooper macht schon ein neues Gerücht die Runde. Der Schauspieler soll das russische Model für einen Popstar verlassen haben - namentlich für Lady Gaga. Die hat in dem Spielfilm "A Star Is Born" mit Cooper ein Musikerpaar verkörpert; danach sangen die beiden gemeinsam bei einer Oscar-Gala ein inniges Duett - was erstmals Spekulationen über ein Naheverhältnis beförderte. Gaga kommentierte diesen Anlassfall in einem Interview einmal so: "Die Menschen haben Liebe gesehen, und stellt euch vor, genau das solltet ihr sehen." Fotos:afp