Immer griffbereit

So ahnen die Verschwörungstheoretiker den Zusammenbruch der Währungssysteme, speziell den des Euro, voraus und raten, allen Besitz in Gold anzulegen, und zwar am besten in Münzen von kleinem Wert, da man mit diesen die Beträge genauer bezahlen kann, wenn im Ernstfall das Wechselgeld nichts mehr wert ist. Und selbstverständlich möge man das Gold griffbereit lagern und ja nicht auf einer Bank, die ja beim Zusammenbruch zwangsläufig schließen würde - man hat das etwa in Griechenland gesehen.

Andere Goldverschwörungsgeschichten wollen wissen, dass die Briten ihre Reserven mit wertlosem Wolfram gestreckt und sozusagen aus Feingold Scheingold gemacht haben. In den USA wiederum soll Richard Nixon den Goldschatz aus Fort Knox verkauft haben, während andere wissen wollen, dass die Rockefellers diesen Schatz gestohlen und nach Europa verkauft haben.

Ach ja, und überhaupt die Außerirdischen: Die sollen auf die Erde kommen, weil auf ihrem Planeten die Goldreserven erschöpft sind und sie sich neue Quellen erschließen müssen.

Was nur zeigt, dass Gold nicht weltweit begehrt ist, sondern im ganzen Universum.

Wer weiß, vielleicht ist ja Dagobert Duck ein Marserpel.