Manche mögen es Karma nennen, die Familie von Bobbi Kristina Brown hat womöglich auch noch andere Worte in petto. Am Donnerstag wurde bekannt, dass der ehemalige Freund von Whitney Houstons Tochter gestorben ist. Diese wurde bekanntlich vor fünf Jahren tot in einer Badewanne aufgefunden - in grusliger Analogie zu ihrer Mutter, die drei Jahre zuvor in einer ähnlichen Situation gestorben war. Nick Gordon, Bobbi Kristina Browns damaliger Freund, musste sich vor Gericht verantworten: Es kam zum Schluss, dass er ihr "einen giftigen Cocktail verabreichte, der sie bewusstlos werden ließ, und sie dann mit dem Gesicht nach unten in eine Wanne mit kaltem Wasser legte". Gerichtsmediziner hatten in ihrem Blut Marihuana, Alkohol, Kokain und Morphium nachgewiesen. Wegen der "rechtswidrig herbeigeführten Tötung" seiner Freundin musste Gordon 36 Millionen Dollar Entschädigungszahlung leisten. Bobbi Kristina Brown wurde 22 Jahre alt. Nun ist Nick Gordon mit 30 Jahren verstorben. Sein Anwalt erklärte, es sei "wirklich herzzerreißend" gewesen, die "Zerstörung einer Gruppe junger Freunde durch die  Drogensucht" miterlebt zu haben. Gordon habe in den vergangenen Jahren trotz aller Herausforderungen hart daran gearbeitet, "den Kopf hoch zu halten und nüchtern zu bleiben". Das scheint nicht gelungen zu sein. Das Magazin "People" schreibt, auch Gordon sei an einer Drogenüberdosis gestorben.

Bobbi Kristina Brown - © AFP
Bobbi Kristina Brown - © AFP

Wer sich über den Jahreswechsel gedacht hat: Wo ist denn Mariah Careys Contenance abgeblieben?, der sei beruhigt. Die Tweets, in denen die Oktavendrescherin etwa Eminems Geschlechtsteil herabgewürdigt hat, stammen gar nicht von ihr. Ihr Twitter-Account wurde gehackt und in ihrem Namen gefälschte Beleidigungen ausgeschickt. Carey nahm es mit trockenem Humor: "Ich mache ein verdammtes Nickerchen und dann passiert so was?", postete sie. Fotos:afp