Kylie Minogue droht ein Image-GAU. Ein Werbefilm, in dem die Grazie aus Melbourne für ihr Heimatland auftritt, ist zur Unzeit veröffentlicht worden. Seit zwei Wochen zeigt der Tourismus-Clip Australien von der Schokoladenseite und bietet dafür unter anderem dralle Eukalyptuswälder und drollige Koalas auf, die neben der Sängerin auf einem Baum hocken. Angesichts der Feuersbrünste, die sich derzeit durch den Kontinent fressen und hunderte Millionen Tiere getötet haben, finden diese Bilder nicht überall Beifall. "Die letzten fünf Koalas, die das Feuer überlebten: in diesem Video zu sehen", lautete ein ätzender Kommentar. Die Tourismus-Behörde hat angekündigt, die Kampagne zu überarbeiten. Minogue hat auf die Brand-Katastrophe reagiert: Ihre Familie spendet umgerechnet 446.325 Euro für die Brandbekämpfung. Überhaupt greift Freigebigkeit unter den Stars um sich: Landsmann Chris Hemsworth und sein Klan stellen einen sechsstelligen Betrag zur Verfügung und bitten um Mithilfe; die australische Filmdiva Nicole Kidman will der Feuerwehr 500.000 US-Dollar übereignen, der Brite Elton John eine ganze Million. Etwas fragwürdig die Charity-Aktion eines US-Pin-ups: Es macht sich erbötig, jede Waldbrandspende ab zehn Dollar mit der Übersendung eines Nacktfotos zu entlohnen.

Kylie Minogue - © AFP
Kylie Minogue - © AFP

Apropos unverhüllt. Brad Pitt gab in einem Podcast zu Protokoll, sein Privatleben sei ein "Desaster" - und das wäre wohl der Grund, warum sich die Paparazzi so rasend dafür interessierten. Der Film-Beau, der mit Angelina Jolie einen veritablen Rosenkrieg ausgefochten hat, übte sich schon am Sonntag bei den Golden Globes in Selbstironie: Er hätte seine Mutter nicht zur Verleihung mitgebracht, weil jedweder Frau an seiner Seite ein Techtelmechtel mit ihm angedichtet würde, erklärte der 56-Jährige bei seiner Dankesrede für die Auszeichnung zum besten Nebendarsteller in "Once Upon a Time in Hollywood". Fotos:afp