Wer Paradoxa liebt, muss keine hochgeistigen Schmöker wälzen. Es reicht, sich mit der Wachsfigur eines Stars zu befassen. Nämlich der von Nicki Minaj. Madame Tussauds in Berlin hat soeben ein Double der Rapperin enthüllt, und es erzürnt das Internet. Die wächserne Wiedergängerin erweise Minaj nämlich keinen Respekt und sehe ihr nicht ähnlich, einem Fan habe sie gar Tränen in die Augen getrieben. Stimmt zwar: Weibliche Würde vermittelt die Skulptur nicht. Spärlich bekleidet, stellt diese Wachsfrau auf allen vieren vor allem ihr kapitales Gesäß zur Schau. Allerdings ist Minaj keine amerikanische Alice Schwarzer und die gewählte Darstellung keine Ausgeburt der Fantasie. Genau in dieser Pose schlängelt sich die Rapperin durch ihr Musikvideo "Anaconda", das mehr wohlgenährtes Wackelfleisch bietet als eine ganze Wursttheke und der Großmutter selig das Wort "hurös" entlockt hätte. Und auch sonst hat Minaj diesem, nun ja: bedürfnisorientierten Look die Treue gehalten. Die 37-Jährige grollt Madame Tussauds übrigens nicht: 2015 gab sie den Plänen grünes Licht und bejubelte die Figur in einer Instagram-Nachricht, berichtet tmz.com.

Nicki Minaj - © AFP
Nicki Minaj - © AFP

Schauspielerin Gwyneth Paltrow meldet sich mit einer ungewohnt intimen Offenbarung: Ihr Intimleben sei so gut wie verstorben, erzählte sie dem Magazin "Harper’s Bazaar". Todesursache sei, dass sie und ihr Ehemann Brad Falchuk nicht mehr getrennt wohnen, sondern neuerdings zusammengezogen sind. Was der Gatte von den Enthüllungen hält, ist nicht überliefert.

Dafür wurde eine weitere Klimaschutz-Maßnahme des sendungsbewussten Joaquin Phoenix publik: Wie seine Ausstatterin ausposaunt, trägt der Hollywood-Star heuer für samt und sonders alle Filmpreisgalas (!) den selben Smoking. Inwiefern dies als heroischer Verzicht gelten darf, ist freilich Auslegungssache. Fotos:afp