Eigentlich müsste er länger hinter Gittern sitzen, als eine Riesenschildkröte auf Erden weilt. Bernard Madoff, Pionier des internationalen Anlagebetrugs und Urheber eines Schadens von 51 Milliarden Euro, verbüßt eine Haftstrafe von 150 Jahren in den Vereinigten Staaten. Mittlerweile ist der New Yorker 81 Jahre alt und bittet um vorzeitige Entlassung: Er leide an Nierenversagen, die Ärzte würden ihm nur noch eine Lebensspanne von 18 Monaten prophezeien. Dies findet bei Frederic Prinz von Anhalt energischen Widerspruch. Der öffentlichkeitsfreudige Witwer der Film-Ikone Zsa Zsa Gabor hält den Häftling weiterhin für arglistig und spricht sich gegen einen Gnadenakt aus. Der naheliegende Hintergrund: Madoff hatte einst auch von Anhalt und dessen Frau um Millionen gebracht.

Bernard - © AFP
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Unterdessen ist bekannt geworden, dass der Krebs zu Shannen Doherty zurückgekehrt ist und die Chancen der US-Amerikanerin nicht gut stehen. Die Serien-Darstellerin aus "Beverly Hills, 90210" und "Charmed" befindet sich im vierten Stadium der Krankheit. Die 48-Jährige hat die Diagnose selbst öffentlich gemacht, um einer Enthüllung zuvorzukommen. Doherty führt derzeit einen Rechtsstreit wegen Reparaturkosten an ihrem Haus. Es stand zu befürchten, ihr Gesundheitszustand könnte über die Gerichtsakten publik werden.

Frederic Prinz - © AFP
Frederic Prinz - © AFP

Unterdessen setzen Prinz Harry und Herzogin Meghan alles daran, der Weltpresse in Kanada abhanden zu kommen. Welche Maßnahmen sie ergreifen, hat pikanterweise tmz.com enthüllt. Nicht nur säumen Überwachungstechnik und ein Verbotsschild das Gelände: Eine Abdeckplane und Zäune sollen das Ehepaar und Sohn Archie vor zudringlichen Blicken schützen. Auch in der kanadischen Öffentlichkeit verbittet sich Meghan fürderhin Schnappschüsse und hat angeblich schon Klagen angedroht. Fotos:afp, Getty