Nachdem am Mittwoch (4. März) die Verschiebung der Architekturbiennale in Venedig aufgrund des Coronavirus bekanntgegeben wurde, haben sich nun Kuratoren des österreichischen Pavillons zu Wort gemeldet. Im Rahmen des Beitrags "Platform Austria" sollte über die gesamte Biennale-Laufzeit ein umfangreiches Residency-Programm stattfinden. Dieses werde nun "intensiviert und in verdichteter Form durchgeführt".

Das Duo Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer widmet sich mit ihrem Vorhaben dem Thema Plattform-Urbanismus, das eben die Einbeziehung zahlreicher Experten sowie etliche Diskussionsveranstaltungen vorsieht. Diese werden nun durch den neuen Starttermin erst ab 29. August möglich sein. Ein weiterer Bestandteil von "Platform Austria" ist ein öffentlich zugängliches Onlineportal, auf dem unter dem Motto "We Like" Bildmaterial von Architektur, Städten und Lebensumgebungen geteilt werden soll. Hierfür bleibe man beim 23. Mai, dem ursprünglichen Tag der Biennale-Eröffnung, als Starttermin.

Die zusätzliche Zeit wollen Mörtenböck und Mooshammer nun in Österreich für weitere Biennale-Lectures nutzen. Die Termine dazu werde man in den nächsten Wochen bekanntgeben. (apa)