Die Büchereien Wien  haben alle Standorte geschlossen. Auf den digitalen Bestand kann man jedoch weiterhin zugreifen. Einzige Voraussetzung: eine gültige Mitgliedskarte. In der "Virtuellen Bücherei" gibt es rund 60.000 digitale Medien, darunter neben E-Books auch elektronische Zeitungen und Hörbücher.

In der "Overdrive-eLibrary" stehen darüber hinaus rund 10.000 Medien in englischer Sprache zum Download zur Verfügung. Zusätzlich ist der unbegrenzte Download lizenzfreier Titel aus dem Project Gutenberg möglich. Eine gültige Bücherei-Karte ermöglicht weiters die Nutzung des "Austria-Kiosks": Die Nutzung von Zeitungen und Zeitschriften ist dabei jedoch auf zehn Ausgaben pro User im Monat beschränkt. Zeitunglesen kann man auch über den "PressReader", der ePaper-Ausgaben von über 5.000 internationalen, nationalen und regionalen Tageszeitungen sowie Magazinen aus 100 Ländern in 60 Sprachen enthält. (Infos unter )

"My Darling Quarantine"

Unter dem Namen "My Darling Quarantine" haben sich Festival-Programmierer aus u.a. Cannes, Venedig und Berlin zusammengeschlossen. Das so betitelte Online-Kurzfilmfestival soll nicht nur kulturellen Genuss in den eigenen vier Wänden ermöglichen, sondern auch Geld für Coronavirus-Betroffene sammeln. Heimischer Mitstreiter ist das Kurzfilmfestival Vienna Shorts. Auf der Plattform Talking Shorts ist seit Montag eine Auswahl von sieben Werken abrufbar, die wöchentlich wechseln soll. Mit dabei ist aktuell etwa die österreichische Produktion "Hitting My Head On The World" von Regisseurin Anna Vasof. Neben einer Spendenmöglichkeit kann auch für den persönlichen Favoriten abgestimmt werden. Das Geld kommt zu 50 Prozent Ärzte ohne Grenzen und zu 50 Prozent kulturellen Einrichtungen und Kulturschaffenden, die von der aktuellen Situation besonders getroffen sind, zugute.

Michael Niavarani gestreamt

Auch Michael Niavaranis Globe Wien nützt die Möglichkeiten des Streaming und bietet kostenlos zwei Erfolgsproduktionen, nämlich die Shakespeare-Überschreibungen "Romeo und Julia" und "Richard III", sowie das Gespräch "Zu blöd um alt zu sein" mit Otto Schenk und Niavarani an. (red/apa)