In diesem Jahr wird es kein "Burning Man"-Festival in der Black-Rock-Wüste in Nevada geben. In einer Videobotschaft erklärte Marian Goodell, Geschäftsführerin des legendären Festivals, dass der "Burning Man" in diesem Jahr aufgrund der Viruskrise nicht wie geplant stattfinden wird. Es sei allerdings eine virtuelle Austragung geplant. Das bedeutet, dass es eine Vielzahl von Live-Streamings von Tanz, Performance und Kunst geben wird, ebenso wie Yoga-Klassen und künstlerische Workshops.

Das alternative Burning-Man-Festival hatte 1986 seinen Ursprung genommen, als Harvey zusammen mit einigen Freunden an einem Strand in San Francisco eine riesige Holzfigur verbrannte. Inzwischen zieht es alljährlich Zehntausende Menschen an. Die Teilnehmer errichten eine Stadt in der Black-Rock-Wüste in Nevada, es gibt Kunstaktionen und Konzerte. Am Ende des mehrtägigen Festivals wird immer noch eine riesige Holzfigur verbrannt.