Wien stockt die Ende März eingerichteten Arbeitsstipendien für Kunstschaffende bzw. freischaffende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf. Die Überbrückungshilfe für die Zeit der Coronakrise wird von einer Million auf drei Millionen Euro erhöht, wie das Rathaus am Dienstag mitteilte.

Die Stipendien sind personenbezogen, maximal werden 3.000 Euro vergeben. Die Einreichung ist unter "coronahilfe@ma07.wien.gv.at" noch bis 29. April möglich, die Erledigung erfolgt ab Mitte Mai. 1.100 Anträge aus allen Feldern der Kunst konnten bisher verzeichnet werden, hieß es.

"Das große Interesse ist nicht nur ein Indiz für den Bedarf, sondern zeigt auch die Richtigkeit und Verhältnismäßigkeit der Maßnahme", zeigte sich Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) überzeugt. "Neben den bereits präsentierten Maßnahmen der Kulturabteilung der Stadt sind die Arbeitsstipendien eine notwendige, flankierende Maßnahme zu den Hilfsangeboten des Bundes", hielt auch Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) fest.