Eine akustische Zeitreise am Wiener Heldenplatz: Das verspricht ein neues Augmented-Reality-Projekt des Hauses der Geschichte Österreich (hdgö). Ab 1. Mai kann man mit dem eigenen Smartphone, Kopfhörern und einer App am Heldenplatz ins Revolutionsjahr 1848 und in eine Vision des Jahres 2084 eintauchen, teilte das hdgö in einer Aussendung mit.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit zwischen dem hdgö und "Sonic Traces", das die Technologie bereitstellt. Die Nutzer bewegen sich in einem 3D-Soundfeld, können auf Stimmen und Geräusche zugehen und so selbst bestimmen, was sie hören möchten, hieß es in der Aussendung. "Mit dieser Kooperation mit Sonic Traces zeigen wir einmal mehr, wie spannend und innovativ auditive Geschichtsvermittlung sein kann", wurde hdgö-Direktorin Monika Sommer zitiert.


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Weitere Informationen unter https://www.hdgoe.at/sonic-traces-heldenplatz
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Das Projekt soll Nutzern nahe bringen, wie Bürger aller Schichten gemeinsam gegen die absolutistische Monarchie kämpften. Außerdem kann man in die Zukunftsvision von "Sonic Traces" eintauchen, in der künstliche Intelligenz die Regierungstätigkeiten zum Wohl der Menschheit übernommen hat.

Das Haus der Geschichte Österreich ist ab 1. Juli wieder geöffnet. Ab dann werden Interessierten während der Öffnungszeiten kostenlos Leihgeräte inklusive speziellen Kopfhörern zur Verfügung gestellt.(apa)