Das Muttertagswochenende hat einige kulturelle Angebote zu bieten: ORF 2 begeht den Muttertag mit der Dokumentation "Müssen Frauen Mütter sein?", das Ö1-Kulturforum ist erfreut über 1.000 Einreichungen und die Veranstaltungsbranche projiziert bundesweit einen Hilferuf.

Passend zum Muttertag: "Müssen Frauen Mütter sein?"

Am morgigen Sonntag ist bekanntlich Muttertag. Thematisch - zumindest im erweiterten Sinne - passend zeigt ORF 2 hierzu am Abend ab 23.05 Uhr den 2018 entstandenen Dokumentarfilm "Müssen Frauen Mütter sein?" der beiden Filmemacherinnen Ines Peris Mestre und Laura Garcia Andreu. Deren These: "Mutterschaft ist überbewertet". Mittels Expertinnen und Betroffenen klopfen sie gesellschaftliche Stereotype und Erwartungshaltungen in punkto Mutterglück ab. "Es ist Zeit, auch über negative Aspekte zu sprechen", umreißen die beiden Regisseurinnen ihre Motivation. Auch so kann man den Muttertag ausklingen lassen.

Ö1-Kulturforum mit 1.000 Einreichungen ein Onlinehit

Das in Zeiten der Debatte um eine Aussetzung des "Kulturjournals" eingerichtete Ö1 Online-Kulturforum entwickelt sich zum Internethit. Am Dienstag (12. Mai) soll bereits die tausendste Einreichung im "Kulturjournal" vorgestellt werden. Das Kulturforum dient als von Redakteuren und Redakteurinnen kuratierte Plattform für Kulturschaffende. So haben sich unter https://oe1.orf.at/kulturforum Kabaretteinlagen aus dem Home-Office oder auch literarische Beiträge versammelt. In einem "Ö1 Kulturforum spezial - Contra" will man diese morgen, Sonntag, ab 19.05 Uhr zusammenfassen.

Veranstaltungsbranche projiziert Hilferuf in allen Landeshauptstädten

Die Veranstalter gehören zweifelsohne zu jenen Berufsgruppen, die unter den aktuellen Coronabeschränkungen am meisten leidet. Mit einer bundesweiten Aktion in allen Landeshauptstädten wollen die Betroffenen nun auf sich aufmerksam machen. Um 20.45 Uhr plant die Iniatiative "ohne-uns.at", unter deren Dach sich gut 600 Unterstützer zusammengeschlossen haben, Projektionen auf zentrale Gebäude des Landes - von der Wiener Hofburg über das Grazer Opernhaus bis hin zur Salzburger Residenz. Unter der Tagline "Das Herz der Veranstaltungsbranche kurz vor dem Infarkt" finden sich ein Kardiogramm sowie die Fotos einiger Betroffenen. (www.ohne-uns.at)

Bares für Rares - Dachbodenschätze zu Geld machen auf Österreichisch

Coronabedingt verbringen Herr und Frau Österreicher seit geraumer Zeit ihr Leben ausgiebiger denn je im trauten Heim. Dieser Umstand wird für die Erledigung vielfach längst fällig gewesener Angelegenheiten genutzt, zum Beispiel Dachboden und Keller zu entrümpeln. Und dabei kommen nicht selten Preziosen zum Vorschein, die man gleich zu Geld machen könnte. Das ZDF-Erfolgsformat "Bares für Rares" gibt's seit Dezember 2019 auf Servus-TV auch als Österreich-Edition. In der kommenden Folge am morgigen Sonntag (20.15 Uhr) werden beispielsweise ein 100 Jahre alter Schrankkoffer und ein handsignierter Druck von Ernst Fuchs den Experten zur Begutachtung und Bewertung vorgelegt. Anschließend gilt es, im Händlerraum einen guten Preis herauszuschlagen - gefeilscht wird diesmal u.a. mit dem Salzburger Meistertischler und Möbelexperten Helmut Tkalec und der Kunsthistorikerin Katharina Marchgraber, Inhaberin des Vintage-Shops "Catrinette" in der Wiener Porzellangasse.