Nach dem wochenlangen, coronabedingten Lockdown soll das neue Festival "Zwischenräume" frischen Wind in die Salzburger Kulturszene bringen. Rund 100 Aufführungen stehen von 16. bis 31. Juli in Stadt und Land Salzburg auf dem Programm. Bei freiem Eintritt zu sehen und hören gibt es Musik, Theater, Tanz, Literatur, Performance und Installationskunst.

Weil nicht nur historische Plätze und Gassen in der Stadt Salzburg zur Bühne werden, sondern auch bis dato ungenützte "Zwischenräume", sind diese auch Namensträger für das Festival. Unter dem Motto "Salzburg spielt auf" lädt die Altstadt Salzburg Marketing GmbH Einheimische wie Touristen ein, die Stadt neu zu entdecken. "Landpartie" heißen hingegen jene Programmpunkte, die sich außerhalb der Stadt abspielen.


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Alle Information zum Festival stehen auf der Homepage des Tourismusverbandes Salzburger Altstadt www.salzburg-altstadt.at
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Tina Heine, bekannt als Kuratorin des Festivals Jazz & The City, übernimmt die programmatische und inhaltliche Konzeption der Festivals. Eventmanagerin Renate Stelzl wurde mit der Produktion beauftragt. Die Idee zu dem unkonventionellen Festival im Sommer stammt von Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP). Finanziert wird es vom Land, der Stadt und dem Altstadt Verband Salzburg. Die Gesamtkosten betragen rund 600.000 Euro.

Das Festival setze ein bewusstes Signal zur Unterstützung der durch die Coronakrise stark gebeutelten Kulturszene, erklärte der Landeshauptmann bei der Präsentation des Programms am Montag. Die kulturelle Wiederbelebung werde auch den Unternehmen zugutekommen, meinten Haslauer und sein ÖVP-Parteikollege Bürgermeister Harald Preuner unisono.

Für das Festival gelten wegen der Coronapandemie hohe Sicherheitsauflagen. Die Geschäftsführerin des Altstadt Verbandes, Sandra Woglar-Meyer, verwies auf ein umfangreiches Hygiene- und Präventionskonzept. Zugangskontrollen würden ein Contact-Tracing ermöglichen. Jeder Besucher bekommt einen Festival-Pass, auf dem einmalig alle relevanten Daten digital erfasst werden. Mit diesem Pass, der auch online bestellt werden kann, können die Aufführungen "einfach und sicher besucht werden". Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl gelte das Prinzip vor Ort "First come, first served".

Zahlreiche Orchester und Künstler, Kulturinstitutionen, Museen, Galerien und Kinos beteiligen sich an den Veranstaltungen. Es gibt auch ein spezielles Programm für Kinder- und Jugendliche.(apa)