Als Kompensation für zahlreiche infolge des Coronavirus abgesagte Veranstaltungen hat Wien im heurigen Sommer den "Kultursommer" ausgerufen. An diversen Locations finden dabei seit 9. Juli Konzerte, Lesungen, Kabarett und Tanz-Events unter Pandemie-adäquaten Vorgaben statt. Bisher kamen rund 20.000 Besucher zu inzwischen 400 aufgetretenen Acts, zogen die Organisatoren am Montag Halbzeitbilanz.

Die Auftritte finden jeweils von Donnerstag bis Sonntag am Abend statt. Etwa 400 weitere Acts stehen bis Ende August noch am Programm. Das Stadt Wien Marketing als Veranstalterin legt dabei großen Wert auf die Einhaltung der Corona-Vorgaben. Auf APA-Nachfrage versicherte man, dass dies sehr gut funktioniere. Das betrifft sowohl die Wahrung des Mindestabstands, auf den Ordnerdienste vor Ort ein Auge haben, als auch die erforderliche Registrierung der Gäste, um im Infektionsfall das Contact Tracing zu erleichtern. Die hinterlegten Daten werden nach 28 Tagen wieder gelöscht, wird versichert.

Eintritt frei

Der Eintritt zu allen Kultursommer-Programmpunkten ist kostenlos. Im August beginnen die Acts wegen der bereits früher eintretenden Dämmerung schon um 17.30 bzw. 19.30 Uhr - und damit eine halbe Stunde früher als im Juli. Neben den beiden Hauptbühnen auf der Donauinsel und in Oberlaa für jeweils 500 Personen dienen etwa die Kaiserwiese im Prater, die Zirkuswiese am Liesingbach (jeweils 100 Personen) sowie kleinere Standorte wie der Wallensteinplatz, der Naschmarkt, der Arkadenhof im Rathaus oder - exklusiv für die dortigen Bewohner - 16 Pensionistenwohnhäuser als Location. Für alle Events für maximal 100 und 500 Gäste ist eine Vorabregistrierung notwendig. (apa)