Der Voranschlag für das Kunst- und Kulturbudget 2021 steigt von 466 auf 496,1 Millionen Euro. Allein 9 Millionen davon sind für die geplanten Sanierungsprojekte der Festspielhäuser in Salzburg und Bregenz budgetiert. Bis 2024 sollen dafür von Bundesseite 70 Millionen Euro aufgewendet werden.

12 Millionen Euro sollen in die Erhöhung einzelner Förderungen fließen, für "Sonderprojekte, Internationalisierungsprojekte in verschiedenen Sparten, Sanierungen sowie die Europäische Kulturhauptstadt 2024 Bad Ischl" sind rund 9 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln veranschlagt.

Mittel für zeitgenössische Kunst

"Ich freue mich sehr, dass im Kulturbereich die größte Budgeterhöhung der letzten Jahrzehnte gelungen ist. Sie ist angesichts der nach wie vor schwierigen Situation ungemein wichtig", meinte Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) gegenüber der APA. "Mein vordringliches Ziel ist, dass ein Gutteil dieser zusätzlichen Mittel dem zeitgenössischen Kunstbetrieb zugute- und bei den einzelnen Künstlerinnen und Künstlern ankommt."

Im Bundesfinanzrahmen ist für 2022 derzeit eine weitere Steigerung um 30 Millionen Euro vorgesehen. Für die Jahre danach findet sich jedoch wieder eine deutliche Absenkung der Mittel.

In den Vorjahren gab es große Veränderungen bei den Budgetvoranschlägen für Kunst und Kultur, vor allem von 2016 auf 2017, als das Budget um 13,1 Millionen Euro (von 441,2 auf 454,3 Millionen Euro) anstieg. Der Budgetvoranschlag für 2020, der jenen von 2019 um 11 Millionen Euro überstieg, war vor allem auf Mehrauszahlungen aufgrund der Volkstheater-Generalsanierung, bei Förderungen etwa für die Freie Szene und das Jubiläum der Salzburger Festspiele sowie auf den Denkmalschutz zurückzuführen. (apa)