Alle zwei Jahre würdigt die EU moderne Architektur mit dem Mies-van-der-Rohe-Preis. Nun stehen die ersten Nominierungen für das Jahr 2022 fest. Im großen Kreis der insgesamt 449 Vorhaben finden sich auch 17 österreichische Projekte, die um den mit 60.000 Euro dotierten Hauptpreis rittern. Insgesamt sind 41 Länder im Rennen vertreten, wobei Spanien und Frankreich mit je 34 nominierten Vorhaben an der Spitze stehen.

  Auf österreichischer Seite findet sich indes die Neuaufstellung und Sanierung des Wiener Sigmund-Freud-Museums wie das ebenfalls in der Bundeshauptstadt angesiedelte Baugruppenprojekt Gleis 21 von einszueins architektur oder die Swarovski-Manufaktur von Snöhetta in Wattens. Im September wird dann eine weitere Tranche von später fertiggestellten Arbeiten das Talon der Nominierten erweitern, bevor im Februar 2022 die fünf Finalisten und im April 2022 der Gewinner präsentiert werden. (apa)