Die renommierte Londoner Royal Albert Hall hat am Montag wieder mit voller Auslastung geöffnet - das erste Mal seit März 2020. Bei aller Freude sieht sich das Konzerthaus jedoch herben Verlusten gegenüber: "Finanziell war Covid ein Desaster", so Direktor Craig Hassall gegenüber Reuters. Während der Pandemie habe man 60 Mio. Pfund (69,84 Mio. Euro) an Einnahmen verloren und einen Kredit über 20 Mio. Pfund beim Coronafonds der britischen Regierung aufnehmen müssen.

"Das ist die schlimmste Situation, in der wir seit langer Zeit waren", so Hassall über die 1871 eröffnete Konzertlocation, der sich zugleich optimistisch zeigte: "Ich bin jetzt aber zuversichtlich, dass wir wieder auf eigenen Füßen stehen können und einen Ausweg aus unseren Verlusten finden." (apa / reuters)