Von den Kämpfen für zweisprachige Ortstafeln über die Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention: Im Haus der Geschichte (hdgö) gastiert ab Dienstag eine Wanderausstellung der Initiative Minderheiten, in der die Geschichte verschiedener Minderheitengruppen präsentiert wird. Die Schau mit dem Titel "Was wir fordern!" zeichne "ein eindringliches Bild des langen Kampfes gegen Diskriminierung und Ausgrenzung", wird hdgö-Direktorin Monika Sommer in einer Aussendung zitiert.

Zugleich werde deutlich, dass noch lange nicht alle Ziele erreicht seien. "Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, durch Ausstellungen wie diese möglichst breites Bewusstsein zu schaffen und einen Schritt weiter in Richtung Gleichstellung zu kommen", so Sommer. "Wir haben die Wanderausstellung konzipiert und umgesetzt, um die Vielfalt minoritärer Bewegungen zeigen", wird Kuratorin Cornelia Kogoj zitiert. Auf Schautafeln werden zentrale Forderungen von zwölf Minderheitengruppen in Österreich thematisiert - darunter Geflüchtete, Schwarze Menschen, Jüdinnen und Juden oder die Homosexuellenbewegung. Die Ausstellung wird bis zum 15. Jänner 2023 zu sehen sein. (apa)