Roboter mit menschlichen Eigenschaften haben einen frühen Ursprung in Japan. Er beginnt wahrscheinlich mit den "karakuri ningyou", mechanische Puppen aus dem späten japanischen Mittelalter vor dreieinhalb Jahrhunderten. Ein paar hundert Jahre später lassen sich die Weiterentwicklungen solcher Maschinen also von innen steuern, sodass man gegeneinander antreten kann.

Womöglich werden Roboterkämpfe bald ein TV-Spektakel, ähnlich wie Nascar, Wrestling oder einst Monstertrucks. Und doch wären solche Schlachten ganz anders als diese älteren Unterhaltungsmodelle: Sie stammen von herkömmlichen Autos und echten Kämpfen ab, von Dingen also, die es vorher schon im echten Leben gab. Die kämpfenden Roboter aber verorten ihren Ursprung eher in der virtuellen Sphäre und haben es nun in die physische Realität geschafft.

Es handelt sich also nicht um eine Spielzeug-Werdung von realen Dingen, sondern um die Real-Werdung der wildesten Vorstellungswelten. Und doch noch nicht so ganz: Der Kampf zwischen Kuratas und Megabot wurde nicht live übertragen. Wohl aus Angst vor der eigenen Courage, für den Fall, dass einer der beiden am Ende doch ganz schwächlich aussieht. Nicht so wie der Gundam-Gigant vorm Shoppingcenter in Tokio, der seine Stärke nie unter Beweis stellen muss.